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Mission Impossible – Filmreihe: sehenswert oder unmöglich?

Es ist mal wieder Zeit, dass ich mir eine Filmreihe vornehme. Nachdem ich mir Weihnachten 2020/2021 „Stirb Langsam“ zu Gemüte geführt habe, ist jetzt „Mission: Impossible“ dran, auch, weil der Netflix-Algorythmus mir die Teile nach und nach beharrlich in die Vorschläge spült. Die unmöglichen Missionen haben ihren Anfang Mitte der 90er und reichen damit nicht ganz so weit zurück wie „Stirb Langsam“. Dennoch schafft es die Filmreihe auf stolze sechs Teile und zwei weitere befinden sich in Planung. Kann sie begeistern oder ist sie entgegen ihrem Titel doch unmöglich? Ich jedenfalls habe einen klaren Favorit und eindeutigen Verlierer in der Reihe.

Mission: Impossible

1996 erleben wir erstmals Ethan Hunt (Tom Cruise) als Teil der Spezialeinheit IMF (Impossible Missions Force) in Aktion. Ruht in den späteren Filmen das volle Rampenlicht auf Hunt, ist er hier zunächst nur einer unter Gleichen in einem erfreulich gemischtem Team, welches einen Coup um eine Non-Official-Cover-Liste der CIA vereiteln soll. Doch es geht katastrophal schief und Hunt muss feststellen, dass ein Maulwurf innerhalb der CIA allen das Leben schwer macht und nun sogar Hunt als eben jener dasteht. Das kann und will er nicht auf sich beruhen lassen, versammelt ein kleines Team, um selbst den Verräter / die Verräterin zu enttarnen. Dafür brauchen sie die echte NOC-Liste, nur die ist im CIA-Hauptquartier in Langley sicher verwahrt. Da ranzukommen ist unmöglich …

Der Film wirkt aus heutiger Sicht weniger angestaubt und ungelenkt, als ich erwartet hatte. Die Figur Ethan Hunt rückt durch die Handlung gefühlt unfreiwillig in die Hauptrolle, was irgendwie angenehm ist. Die geradlinig beginnende Story verschraubt sich zunehmend um die Maulwurf-Thematik, was phasenweise der Handlung etwas zu viel Tempo raubt. Richtig spannend und ikonisch geworden ist die Einbruchszene im CIA-Hauptquartier. Die Inszenierung ist rund herum gelungen. Hier gibt es atemlose Spannung, während Hunt mit Schweiß auf der Stirn Computertechnik bedient, die heute wie aus der Steinzeit entsprungen aussieht. Wohl dosiert wird das Stilmittel der Gesichtsmasken eingesetzt, welches damals innovativ war und Verblüffung erzeugt hat. Heute war ich wenig überrascht davon, dennoch angetan, da es an den genau richtigen Stellen eingebaut worden ist. M:i-1 balanciert zwischen Actionfilm und Thriller, geht dabei einen schmalen Grad, schafft es aber. Mit der toughen Waffenhändlerin Max (Vanessa Redgrave) gibt es eine tolle Frauenfigur (wobei sich Hunt und Max in der Autoszene für meinen Geschmack viel zu sehr mit breitem Lächeln bewerfen) und Ving Rhames als Luther sichert sich einen Stammplatz in der Filmreihe, was er damals sicher noch nicht erahnt hat. Das markante Mission-Impossible-Theme hat hier seinen Ursprung und ist bis heute wohlbekannt. Der Film hat mich insgesamt gut unterhalten, einige inhaltliche Längen waren zu verschmerzen. Die Actionszenen tragen die klare Handschrift der 90er Jahre, ist aber dennoch völlig in Ordnung und mitreißend.

Mission: Impossible II

2000, also mit vier Jahren Abstand zu Teil 1, kam der zweite Mission-Impossible-Film in die Kinos. Nun steht Ethan Hunt ganz klar als Hauptfigur im Vordergrund, was soweit noch stimmig ist, denn er hat sich ja im Rahmen von Teil 1 klar als Spitzenagent positioniert. Wieder geht es natürlich um eine potenziell unmögliche Mission, und das erwartet man ja schließlich als Zuschauer*in auch, aber ich war ehrlich gesagt leicht geschockt, was aus dem Tenor des ersten Teiles geworden ist. Das Stilmittel der Gesichtsmasken wird hoffnungslos übertrieben und nutzt sich extrem schnell ab. Hatte es beim Vorgänger noch den Bonus, neu und innovativ zu sein, langweilt es hier vor allem wegen des häufigen Einsatzes schnell. Während die geradlinige Story diesmal einfach gestrickt bleibt und zu erwartende Steigerungen beinhaltet, empfinde ich insbesonders zwei Aspekte des Films als katastrophal.

Einer davon ist die dargebotene Action. Kam M:i-1 noch als smarter Action-Thriller daher, lag offenbar beim zweiten Teil das dringende Bedürfnis vor, die Action doppelt und dreifach überbieten zu müssen. Nicht nur häufen sich die rasanten, wilden Szenen in schwerwiegender Länge, sondern verwenden auch noch eine fast peinliche Inszenierung der Figur Ethan Hunt, die sie zum tumpen Actionhero degradiert. Zur Erinnerung: Wir befinden uns Ende der 90er, die Blütezeit des Actionkinos, und man schießt (wortwörtlich) völlig über das gesunde Maß hinaus. Die Handlung scheint nur die überbordendenen Actionszenen verbinden zu sollen.

Zweiter massiver Kritikpunkt ist die Rolle der Frau. Ja, der Frau, es gibt nur eine mit einer nennenswerten Rolle. Thandie Newton verkörpert Nyah, eine eigentlich meisterliche Diebin, die von Hunt jedoch mühelos im Rahmen seiner Rekrutierung wie eine Amateurin vorgeführt wird. Nyah hat natürlich nichts anderes im Sinn, als von Sekunde 1 an mit ihren Reizen zu spielen und sich Hunt an den Hals zu werfen. Zwischen den beiden funkt es dann auch, ab in die Kiste, denn schließlich wird eine persönliche Bindung zwischen den beiden Figuren gebraucht. Das war reichlich flott und platt, aber nun gut. Dann erfährt Hunt, dass Nyah die einstige Freundin des amtierenden Bösewichts Sean Ambrose war und soll sich ihm wieder anbiedern. Genau für diese und nur diese Rolle wird sie gebraucht. Zur Erinnerung: Sie war doch eine Meisterdiebin, immerhin darf Hunt das sogar missmutig feststellen. Es kommt dann aber die ätzenste Aussage, die ich seit langem gehört habe: … (Hunt): „Nein. Sie ist auf sowas gar nicht trainiert.“ (Commander Swanbeck): „Mit einem Mann ins Bett zu gehen und ihn zu belügen? Sie ist eine Frau, das braucht sie gar nicht zu trainieren.“ Geht es bitte noch sexistischer und abschätziger? Das kam recht früh im Film und dieses tiefe Niveau wird konsequent gehalten. Nyah soll sexy hier und sexy da wirken, ihre einzige Hauptfunktion ist gut auszusehen und zu verführen. Gelegentlich verirrt sie sich in die echte Handlung, reagiert nur, agiert nicht und überlässt Ethan und den anderen tapferen Männern, nicht nur die Welt zu retten, sondern später auch sie selbst. Mehr als völlig verzweifelt, schwach und hilflos melodramatisch an einer Klippe zu stehen (ich will nicht zu viel verraten) darf sie im Showdown nicht.

M:i-2 ist überragend schwach und fand ich furchtbar. Die Handlung ist banal, im Fokus stehen völlig übertriebene Actionszenen mit an Peinlichkeit grenzender Actionhero-Inszenierung. Die einzige Frauenrolle ist eine Sexy Lantern – viel mehr falsch machen kann man nicht mehr. Diese Mission war nicht impossible, sie war impudence.

Mission: Impossible III

Im Jahr 2006 wurde der dritte Teil der Filmreihe veröffentlicht. Stur wird einfach durchnummeriert, was aber, da es sich ja wortwörtlich um Missionen handelt, gar nicht so schlecht wirkt. Die Nummerierung wird nicht bleiben, aber ich greife vor. Mit M:i-2 lag die Messlatte angenehm niedrig. Hier drüberzukommen ist wirklich nicht schwer. Ist es dennoch gelungen?

Schon der Einstieg macht sofort deutlich, dass hier das Ruder herumgerissen wurde. Mit einer hochdramatischen Prologszene startet man in die neue Story. Hunt startet hier mit einer Verlobten, was viel besser ist, als sich auf die Schnelle im Film jemand anlachen zu müssen, damit das später als Dramatikstellschraube eingestetzt werden kann. Es macht Hunt als Person zudem deutlich sympathischer. Was folgt ist eine spannende Handlung, die aussreichend komplex ist, um interessant zu sein, verzettelt sich aber nicht wie in Teil 1. Einsätze gelingen auch mal und als Zuschauer*in kann man sich an der Raffinesse erfreuen, mit dem Hunt und sein gut gemischtes Team vorgeht. Aber völlig rund darf es ja nicht laufen und es wird nicht versäumt, schon bald gehörig Druck auf Hunt aufzubauen (ja, natürlich nicht nur aber auch mittels seiner Angetrauten, aber auch wenn das offensichtlich war, wirkt es sehr gut). Als Widersacher bemerkenswert gut war die Darstellung von Philip Seymour Hoffmann, der mit seiner ruhigen, kaltblütigen Präsenz mir einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Erstmals in Erscheinung tritt auch Simon Pegg alias Benji, eine gelungene Figur mit passendem Darsteller, die uns noch in weiteren Teilen begegnen wird. Actionszenen gibt es genügend, aber nun hat man sich von der Überladung aus Teil 2 lösen können und macht hier echte Punktlandungen in Sachen Dramatik, Härte und Spekakulärität.

Teil 3 war eine echte erleichernde Entschädigung nach dem Debakel von Teil 2, den man übrigends nicht gesehen haben muss, um die Handlung zu verstehen. Teil 1 ist sicherlich empfehlenswert als Einstieg in die Thematik, aber dann kann man ruhigt gleich mit Teil 3 weitermachen …

Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Bei Teil 4 im Jahr 2011 verabschiedet man sich von der Durchnummerierung und verwendet erstmals einen Textzusatz, der auf den Inhalt schließen lässt. Im Original heißt es „Ghost Protocol“, warum hier zu Phantom gewechselt wurde, erschließt sich mir nicht ganz, spielt aber letztendlich keine Rolle. Den kreativen Köpfen hinter der Filmreihe war klar, dass es nun inhaltlich etwas anderes sein darf und so wird Hunt und sein Team (Benji ist nun im Außeneinsatz tätig und bekommt somit mehr Screentime) vom Jäger zum Gejagten. Sie müssen sowohl ihre Unschuld hinsichtlich eines Anschlags beweisen, als auch natürlich mal wieder die Welt retten, diesmal vor einem Atomkrieg. Diese Bedrohung wirkt etwas einfallslos und aus der Zeit gefallen, hat aber den benötigten globalen Umfang. Obwohl Mikael Nyqvist als aktueller Schurke wirklich gut ist, vermisse ich sehnlichst Philip Seymour Hoffmann, der es wie keiner bisher geschafft hat, wirklich Angst und Respekt zu erzeugen. Dennoch läuft M:i-4 gut durch, es gibt keine Patzer hinsichtlich der inszenierten Actionszenen, Gesichtsmaken-Overkill oder ätzende Aussagen. Dass Hunt & Co. nun zunächst fallen gelassen werden, ist eine angenehme Neuerung und interessanter Perspektivenwechsel. M:i-4 weiß zwar nicht wirklich zu packen und zu begeistern, unterhält aber gut, um nicht die ca. 2 Stunden Spielzeit später zu bereuen.

Mission: Impossible – Rogue Nation

Beinahe zwanzigjähriges Jubiläum feiert die Filmreihe 2015, als der fünfte Teil Mission: Impossible – Rogue Nation erscheint. Neben bekannten Gesichtern kommt Rebecca Ferguson alias Agentin Ilsa Faust hinzu. Der Filmbeginn wirft die Zuschauerschaft mitten in einen Einsatz des Teams um Ethan Hunt und schon in den ersten Minuten wird klar, dass Simon Pegg alias Benji mit seinem trockenen Humor die volle Zeit die Handlung begleiten wird. Das ist zwar einerseits recht kurzweilig und locker, andererseits war es mir dann doch oft nicht dramatisch genug und insgesamt zu „cheesy“. Das „Syndikat“ als plötzlichen Erzfeind des IMF aus dem Hut zu zaubern fand ich befremdlich, Sean Harris als Schurke Solomone Lane hat mich überhaupt nicht erreicht oder gar beeindruckt. Das Stilmittel des leisen heißeren Sprechens wirkt für mich nicht (wer sehen will wie das geht: Marlon Brando als „Der Pate“). Auch in seinem gesamten Erscheinen kaufe ich ihm weder Skrupellosigkeit noch Kaltblütigkeit ab. Parallel dazu taucht der CIA-Chef auch zunächst als Gegner des IMF auf, weswegen ich mir aber auch keine Sorge um den guten Ethan Hunt und sein Team gemacht habe. Tom Cruise, mittlerweile Anfang Fünfzig, präsentiert sich stolz körperlich in Bestform, hinsichtlich seiner Darstellung von Ethan Hunt finde ich ihn müde und lustlos im Vergleich zu den Vorgängerfilmen. Er arbeitet Szene für Szene ab, echt packt es weder ihn noch mich. Die Story läuft abgesehen von diesem „Syndikat“ und dessen blassem Oberhaupt gut durch, bietet Action im richtigen Maß sowie passende Wendungen. Richtige Hochspannung und Unklarheit über Erfolg oder Misserfolg bis zum Schluss bleibt aus. M:i-5 bleibt somit für mich ein eher seichtes Erlebnis.

Mission: Impossible – Fallout

Der sechste Teil der Filmreihe erschien 2018 und knüpft inhaltlich bzw. hinsichtlich einiger Personen an Rogue Nation an. Das fand ich ganz gut, da es das Gefühl verstärkt, eine Filmreihe zu sehen, nicht eine Filmesammlung vom selben Thema. So taucht wieder Solomon Lane als Schurke auf. Hier gefällt mir die Darbietung von Sean Harris deutlich besser. Lane bleibt unberechenbarer und wirkt mit seinem Vorhaben unterschwellig bedrohlich. Es gibt gute, klevere Überraschungsmomente hinsichtlich der Gesichtsmasken. Die Figur Ilsa Faust taucht wieder auf, was ich ebenfalls gut fand, und die Story lässt sie zwischen den Fronten tanzen. In Hunts Team kommt mir Luther Strickel (Vin Rhames) weiterhin deutlich zu kurz, während Benji (Simon Pegg) jetzt auflockernde Gags und Sprüche on point liefert. Etwas müde ist die Idee der Atombomenbedrohung, die wenig innovativ daherkommt. Hunts Ex-Frau Julia taucht auch nochmal auf, immerhin eine schöne Begegnung, sie dient aber nur, die Dramatik des Schlussaktes künstlich in die Höhe zu pressen. Die Bombe soll hochgehen, sowohl Millionen annonyme Menschen sind in Gefahr, aber auch treue Kolleg*innen und die geschätzte Ex-Frau – ja, verstanden, es geht um alles. Wieder läuft ein Timer melodramatisch hinunter und man weiß doch jetzt schon, dass sich das Finale wortwörtlich bis zur letzten Sekunde hinziehen wird. Hunt bekommt hier noch einen Hubschrauberluftkampf, der dann in einen Faustkampf auf einer Klippe mündet, um tolle Bilder zu liefern. Fallout reiht sich für mich unspektakulär mit dem Status „Popkornkino“ in die Filmreihe ein. Man kann den Streifen einfach konsumieren, sich berieseln lassen und wird ausreichend gut unterhalten.

Fazit

Die Mission: Impossible-Filmreihe besteht derzeit aus sechs Filmen, zwei weitere befinden sich in Planung. Mit dem ersten Teil wird der Plot um Hauptfigur Ethan Hunt (Tom Cruise) eröffnet, die Dank des Erfolges schnell in den Mittelpunkt sämtlicher Handlungen rückt. Teil Eins punktet mit frischem Setting, tollen Bildern, Gesichtsmaskenüberraschungsmomenten und ikonischer Filmmusik. Da liegt die Messlatte natürlich hoch und wird von den folgenden Teilen nicht mehr erreicht oder gar übertroffen. Prompt legt auch für mein Empfinden Teil Zwei den unteren Rand der Qualitätsskala fest und ist für mich der schwächste Film in der Reihe. Teil Drei entschädigt für dieses Tief deutlich und mein persönliches Highlight. Hier stimmen Dramatik, Engagement der Darstellung und die Story. Die Teile Vier, Fünf und Sechs kämpfen mit der Herausforderung, immer etwas Neues bieten zu müssen. Sie können sich dabei gut über Wasser halten, liefern aber nichts Großartiges mehr ab. Gravierende Schnitzer wie Teil Zwei gibt es zum Glück nicht mehr.

Lohnt sich die Filmreihe also? Bedingt, würde ich sagen. Am Stück bzw. chronologisch muss sie nicht geschaut werden, da sie inhaltlich nicht derart miteinander verstrickt ist. Als Watchparty würde ich Teil Eins, Drei und Vier zum Ansehen empfehlen, Fünf und Sechs optional. Ich bin durchaus gespannt, was die Teile Sieben und Acht liefern werden. Mit dieser Planung wäre es möglich, eine filmübergreifende Story zu liefern, was als Neuerung der Filmreihe gut tun würde. Ob sich das Mission: Impossible-Model aber vielleicht doch schon abgenutzt hat, bleibt abzuwarten.

Wie findet ihr die Mission: Impossible-Filme? Was sind hier eure Highlights/Lowlights? Sagt es mir gern in den Kommentaren 🙂

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Die Hard: Yippi-Ki-Yay, Filmreihe?

Im weihnachtlichen Lockdown 2020 habe ich mir eher ungeplant die Die Hard-Filmreihe mal wieder zur Brust genommen und über den Bildschirm gejagt. Gerade die ersten Teile sind Teil meiner Jugenderinnerung und John McClane einer meiner Actionhelden der 90er. Können die Filme bei mir heute immer noch bestehen oder ist die Filmreihe schlussendlich selbst langsam gestorben?

Stirb Langsam

Teil 1 stammt aus dem Jahr 1988 und mir wird schwindelig, wenn ich ausrechne, wie lange das schon her ist. Im Prä-Streaming-Zeitalter war ich noch nicht alt genug fürs Kino, aber Anfang der 90er sah ich zum ersten Mal im TV, wie sich Bruce Willis alias John McClane im Feinrippunterhemd durch den Nakatomi Plaza kämpft. Der Film bringt einen schnell zu dem besagten Hochhaus, dem Ort des Geschehens. Im Laufe der gut zwei Stunden bekommt man das Gebäude von Kopf bis Fuß zu Gesicht, indem sich John McClane ein Katz-und-Mausspiel mit den deutschen Terroristen liefert. Das holprige Deutsch von Alan Rickman alias Hans Gruber (natürlich Hans als Vorname …) ist mir jetzt, da ich erstmals auf Englisch angesehen habe, überhaupt bewusst geworden. Holly McClane bietet in der Gruppe der Geiseln den Terroristen so gut es geht die Stirn und man ahnt, warum diese beiden fiktiven Personen ein Ehepaar waren/sind, auch wenn die Beziehung auf der Kippe steht. Beide sind als Charaktere spärlich, aber punktgenau und prägnant dargestellt, um interessant zu sein.

Es wird reichlich geschossen, wobei sich völlige Übertreibungen auch für Actionfilmmaßstäbe in Grenzen halten. Hans Gruber ist ein schlauer, gerissener und auf seine Art Furcht einflößender Antagonist, der letztendlich einen gebührend spektakulären Abgang erhält. Zu guter Letzt darf Streifenpolizist Paul, mit dem McClane über Funk die meiste Zeit Kontakt hat, auch noch sein Schusswaffentrauma überwinden. Für einen Sidekick eine schöne Ministory! Mit den Klängen zu „Let it Snow“ von Frank Sinatra marschieren John und Holly zwar nicht in den Sonnenuntergang, aber ins wohlverdiente Weihnachtsfest.

Tatsächlich habe ich den Film immer noch als ansehbar empfunden. Es gab gute Action, Witz, interessante Charaktere und ein rundes Ende. Achtung Spoiler: Das bleibt in der Filmreihe leider nicht so …

Stirb langsam 2

Dank großem Erfolg wurde natürlich eine Fortsetzung produziert, die 1990 in die Kinos kam. In einem großen Kreativitätsanfall hat man den deutschen Titel einfach mit einer Zahl versehen, das Original im Englischen „Die Hard 2: Die Harder“ ist hinsichtlich des Zusatzes schon besser. Der verspricht einen gewissen Witz, der auf die ZuschauerInnen zukommt.

Letztendlich präsentiert sich der zweite Teil wie ein blasses Abziehbild seines Vorgängers. Der Ort des Geschehens wechselt zu einem Flughafen, der von Terroristen übernommen wird; genauer gesagt der Flughafentower, da ein Gefangenentransport hier abgefangen werden soll. John McClane möchte seine Frau abholen, die jedoch wie etliche andere Maschinen auch in der Luft bleiben muss. Wenn der Sprit ausgeht, droht ein Absturz, was auch das Mittel der Wahl zur Erpressung des Flughafenpersonals ist. John McClane durchpflügt wie zuvor im Nakatomi Plaza etliche Bereiche des Flughafens, ist überall zur Stelle, wo das aktuelle Geschehen gerade läuft, schimpft alles und jeden als unfähig zusammen und geht natürlich stets die Extrameile, wo andere staunend zurückbleiben.

War Holly McClane noch eine starke Persönlichkeit im Geiseldrama zuvor, sitzt sie nun mehr oder minder hilflos mit einem unliebsamen Reporter aus Teil 1 (Zufälle gibt’s …) im Flugzeug fest. Sie wird zum Sich-Sorgen-Machen, Champagner trinken und dem Reporter nochmal kräftig eins auswischen degradiert. Dann muss sie – zugegeben – zwei Minuten Todesangst bei einer Notlandung durchstehen, die jedoch nur sie hat, nicht der/die ZuschauerIn, da doch völlig klar ist, dass hier nichts passiert. Ihr guter John hat sich derweil am Boden abgerackert und die Schurken in letzter Sekunde an der Flucht mit einem Flugzeug gehindert und gleichzeitig für ein Leuchtfeuer zur sicheren Landung aller Flugzeuge gesorgt. Dann taumelt er mit langgezogenen Holly-Rufen in bester Adrian-Rocky-Manier über das Rollfeld, bis sich die beiden wieder in die Arme fallen können und wieder (ja, genau) zu „Let it Snow“ davonschreiten.

Trotz des kleinen Plottwists im letzten Drittel, an den ich mich nicht mehr erinnert hatte, fand ich Teil 2 überwiegend fad. John McClane blieb ohne neue Charakterfacetten und war „die hard“ an der Grenze, unsympathisch zu sein. Es wird natürlich mehr geschossen und es explodiert mehr als in Teil 1, denn die Steigerung war zwingen erforderlich und auch für diese Kinofilmzeit typisch. Immerhin nimmt sich der Film stellenweise selbst nicht so ernst und McClane fragt sich wörtlich, wieso ihm dasselbe zweimal passiert.

Gleichwertige Frauenrollen sucht man weiterhin vergebens und ich empfand Holly sogar noch mehr auf dem Abstellgleis, als in Teil 1. Aber mit dem nächsten Teil kommt es noch schlimmer …

Stirb langsam: Jetzt erst recht

Was soll denn bitte schön dieser lauwarme deutsche Titel für Teil 3? Wie kann man denn so einen Film überhaupt ernst nehmen. Dabei ist das englische Original „Die Hard with a Vengeance“ als dritten Teil der Filmreihe doch gar nicht so übel. Also eine Übersetzungskatastrophe. Und das sollte nicht die erste und letzte Katastrophe sein. Diesen Film hatte ich eigentlich als ganz gut in Erinnerung – das war ein Trugschluss. Hans Grubers Bruder Simon hat sich aufgemacht, nicht nur wieder dick Moneten in Form von Gold abzustauben, sondern bei der Gelegenheit sich auch gleich an John McClane für den Tod seines Bruders Hans zu rächen. Bei der ersten telefonischen Vorstellungsrunde gibt sich McClane natürlich cool und provoziert Simon, ob er ihn den „für das Tragen von Frauenkleidern“ verhaftet hätte – autsch. Der erste gesellschaftliche ätzende Tiefschlag. Zuvor war McClane noch an den Schwarzen Zeus Carver (Samuell L. Jackson) geraten, der jetzt dazu verdonnert wird, McClane auf der Schnitzeljagd durch New York City zu begleiten. Und Zeus Carver ist – Achtung jetzt kommts – ein Rassist gegenüber Weißen. What?! Mit seiner Einstellung liegt er natürlich völlig falsch und Zeus darf jetzt in seiner positiven gemeinsamen Zeit mit dem guten McClane lernen, dass Weiße ja ganz ok sind und Rassismus eben nicht. Na, da ist hinsichtlich der Rollenverteilung aber was gründlich daneben gegangen …

Frauenrollen sind dekoratives Beiwerk. Selbst Holly hat man kurzerhand aus der Story entfernt (da ging die Ehe halt doch auseinander und schon ist man die Figur los). Adäquaten Ersatz? Fehlanzeige. Während also John und Zeus in ihrer Zweckgemeinschaft durch New York hetzen, fällt auf, dass das Stadtbild ist auffallend weiß. War noch darauf zu hoffen, dass die Filmreihe sich diesbezüglich positiv entwickeln könnte, kommt man stattdessen 1995 auf einem Tiefpunkt an. Da war ja Teil 1 aus 1988 noch besser, kaum zu glauben.

Ich muss an dieser Stelle gestehen: Damals ist mir das nicht aufgefallen. Weder hinsichlich der Frauenrollen, noch der Sichtbarkeit von Schwarzen bzw. PoC. Das zeigt das Leben als sorgenfreier Priviligierter und das damals all gegenwärtige Gesellschaftsbild, welches ich offenbar auch ganz selbstverständlich vorgesetzt bekommen habe. Es hat Jahre gedauert, bis mir das bewusst wurde und ich es ablegen konnte.

Jetzt bin ich ehrlich gesamt wirklich langsam am sterben und eine gewisse Lustlosigkeit macht sich breit. Noch zwei Teile? Na gut …

Stirb langsam 4.0

Im Jahr 2007 kam der vierte Teil der Filmreihe in die Kinos. Mit dem Zusatz „4.0“ beweist man wieder etwas mehr Kreativität, passt der Zahlenzusatz nicht nur Nummerierung der Filmreihe, sondern deutet auch an, dass es jetzt digitaler wird (Originaltitel: „Live Free or Die Hard“, auch schön, finde ich). John McClanes Frau ist praktisch nicht mehr existent, dafür rückt jetzt seine Tochter Lucy, mittlerweile eine junge Erwachsene, nach. Da tritt John erstmal gleich zu Beginn als super-cringiger Vater auf, da er seiner Tochter es nicht zutraut, sich gegen einen klischeehaft aufdringlichen Verehrer im Auto zu wehren. Derweil startet der neue Antagonist, verkörpert von einem charismatischen Timothy Olyphant, seinen Cyberangriff und hebt damit die Die-Hard-Filmreihe in die Moderne. Vor seinen Karren gespannte über das Land verteilte Hacker will er nach getaner Arbeit erledigen. Die Zeit drängt und die örtliche Polizei wird zum Schutz abkommandiert – so kommt John McClane dazu, den jungen Hacker Matthew Farrell in Sicherheit bringen. Wie in Teil 1 hat man hier erstmals wieder das Gefühl, dass McClane wirklich aus Zufall in die Geschehnisse hineinschlittert – sehr schön!

Zwischen den Charakteren Farrell und McClane prallen nicht nur Jung und Alt, sondern auch modern und altmodisch aufeinander. Lobenswert: Es wird nicht angetrebt, John McClane ewig jung zu belassen, wie man es beipielsweise bei Rambo krampfhaft versucht hat (und es einfach blöd ist, meiner Meinung nach. John Rambo als gealterter Veteran wäre viel spannender und passender zum natürlich gealterten Sylvester Stallone, der zwar aufgepumpt bis zum Anschlag trotzdem einfach alt ist). Nein, McClane struggelt mit der Neuzeit und dem Verständnis für Technik, akzeptiert aber gleichzeitig dadurch auch Farrell als Partner in Crime äh Law.

McClane und Farrell durchschauen den Masterplan von Thomas Gabriel, der mittels eines Firesales die Finanzdaten des Landes stehlen will. McClane zückt Schusswaffen aller Art, während Farrell Kabel und Geräte aus seiner Umhängetasche an passender Stelle hervorzaubert, um sich in Kraftwerken, Computern und dergleichen in Windeseile zurecht zu finden. Gut, er wurde als ein genialer Hacker positioniert, da kann man noch über diese Leichtigkeit hinwegsehen. Die Entführung von McClanes Tochter Lucy wirkt etwas gekünstelt und vorhersehbar. Lucy gibt sich erst tough, dann darf sie doch noch tränenreich Angst haben, damit McClane natürlich als ganzer Mann glänzen kann.

Überhaupt Frauenrollen mal wieder: Holt die Lupe raus … An Thomas Gabriels Seite ist seine Begleitung Maggie Q, die in der ersten Stunde nur die „sexy voice“ ist (wortwörtlich!). Dann tritt sie McClane entgegen, darf sich mit ihm wie ein echter Kerl prügeln und später höhnt McClane, das „asian chick“ fertig gemacht zu haben. Das war selbst als incharacter bewusste Provokation für Thomas Gabriel irgendwie einfach blöd. Ansonsten assistieren Frauenrollen den Männern bei ihrem Wirken. Bzgl. PoC sind wir immer noch im Jahr 1995, da will ich jetzt gar nichts mehr dazu sagen. Man muss ja froh sein, dass das Thema Rassismus nicht in unsäglicher Weise wie in Teil 3 aufgegriffen worden ist. Dann lieber gar nicht.

John McClane bleibt als Figur leider trotz aller Versuche stehen und schafft es die Grenze zum Unsympathen deutlicher zu überschreiten. In einem raren Moment in einer Autofahrt von A nach B räumt er gegenüber Farell ein, dass das Leben als „Held“ durchaus seine Schattenseiten hat und ihn etwas gekostet hat. Eine tolle, starke Szene, in der McClane erstmalig Tiefgang beweist und es wäre so großartig gewesen, daran anzuknüpfen. Stattdessen fällt er sofort ins bekannte Muster zurück („John McClane: Gewalt ist seine Lösung“), wo er doch gerade zuvor das in guter Selbstreflektion erkannt hatte. Tja, Chance vertan.

Zum Schluss ist er wieder der Helikoptervater und macht deutlich, dass sich kein junger Mann seiner guten Lucy nähern darf, ohne Gefahr zu laufen, von McClane zu Brei geschlagen zu werden. Nein, auch nicht Matthew Farrell, der gerade die vierte McClanesche Ochsentour absolviert hatte.

Insgesamt lässt mich der Film etwas positiver zurück, als der unsägliche Teil 3 (den ich als „sehr gut“ in Erinnerung hatte – ich bin echt schockiert). Timothy Olyphant war als Thomas Gabriel ein spannender, unheimlicher Antagonist, der mit Hans Gruber gleichzieht. Bei Teil 4 war das Grundthema gut, der Einstieg sehr gelungen und Verlauf actionreich, aber vorhersehbar und oberflächlich. Eigentlich wäre das ein gutes Ende für die Filmreihe gewesen, aber einmal geht es noch weiter. Kommt jetzt ein gelungener Abschluss der Filmreihe oder ist sie mit Teil 5 langsam, aber sicher gestorben?

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Hm, das ist jetzt wieder eher ein generischer Titel für den fünften Teil der Filmreihe, der 2013 erschienen ist. Eine simple Nummerierung (5) wäre hier für den deutschen Titel besser gewesen, als der vermeintlich markige, dann aber doch eher gekünstelte Zusatz. Ich vermute, man hat sich am englischen Originaltitel orientiert: „A Good Day to Die Hard“, was in der englischen Sprache sehr gut funktioniert. Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen hat dieser nur 98 Minuten Länge, und zeitsparend wird man auch in die Story geworfen. Die gute Lucy fährt ihren Dad zum Flughafen, denn es muss ja der Schauplatz gewechselt werden. Also gehts ab über den großen Deich nach Moskau (wohin sonst), in dem McClane von einem fröhlichen russischen Taxifahrer wie als Botschafter der Nation Willkommen geheißen wird.

Im fünften Teil dreht sich die Handlung um McClanes Sohnemann Jack (Jai Courtney präsentiert sein Charisma und schauspielerischen Qualitäten), der in Moskau aufgrund eines Attentats ist, welches er im Namen von Yuri Komarov ausgeführt hat. Wow, geht es noch Beliebiger: Lange läuft McClanes Sohn unter dem Radar, jetzt ist er auf einmal als CIA-Agent in einer gewaltigen Sache verstrickt?! Naja, sonst gibt es ja auch keinen Grund für McClane, nach Russland zu reisen … Es folgt ein Anschlag auf das Gerichtsgebäude, Jack und Komarov fliehen und natürlich befindet sich McClane immer an passender Stelle, hängt sich einfach an das Geschehen mit lauwarmen Sprüchen im besten 90er-Jahre-Gedenkstil dran. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt den Eindruck, dass Jack McClane ganz gut ohne seinen Vater zurecht käme. Das sagt er ihm auch, aber das hält McClane Senior nicht davon ab, muter mitzulaufen. Relativ schnell sind sich dann Vater und Sohn irgendwie einig und neben der Action wird schon versucht, ihre problematische Beziehung abzubilden. Wie gesagt, versucht.

PoC gibt es hier überhaupt keine im Cast, so war das halt in den 60ern und – moment mal, der Film ist ja von 2013 … Das ist wirklich ein großer Fail, der sich konstant durch die ganze Filmreihe zieht. Dazugelernt hat man offenbar beharrlich nichts. Immerhin durfte mal jemand Zweites aufs Titelbild. Wow. Nur wenig News auch bei den Frauenrollen, wobei hier die Tochter Komarovs nicht nur Sexy Lamp ist. Dennoch ist das alles viel zu wenig und dürftig.

Die Story hetzt knallend und explodierend dahin, über Logik macht man sich stellenweise wenig Gedanken. Mit neuen Ideen ist man auch sparsam umgegangen. Lieber Altbewährtes wieder aufkochen: So sehen sich beispielsweise McClane & Sohn von Feinden bedroht einem vermeintlichen Ende auf Knien und erhobenen Händen entgegen (wir wissen doch alle, dass da keiner stirbt …). Statt die beiden halt einfach abzuknallen, schwadroniert der Bösewicht ausführlich daher und McClane kann seine Lachnummer abziehen. Also die Sache mit „in Gelächter ausbrechen, dadurch ablenken und natürlich so wieder bleihaltig entkommen“. Richtig, das hatten wir exakt schon in Teil 1, wo es neu und originell war. Hier ist es nur ein lauwarmer Aufguss.

Es geht ins verstrahlte Tschernobyl, wo die Strahlenbelastung mal eben schnell weggesprüht werden kann. Wäre ja auch blöd, sonst müssen alle in diesen Schutzanzügen rumlaufen. Wie soll man da bitte cool aussehen? Immerhin versucht man sich an vorhersehbaren Plottwists und der Film schleppt sich ins Finale. Ja, nur der Film, nicht McClane, der kaum den Eindruck erweckt, sich plagen zu müssen; kein Vergleich zu Teil 1.

Am Ende darf dann seine Tochter nochmal ganz happy Vater und Bruder in Empfang nehmen und die Drei schlendern fröhlich von dannen. Hach, wie schön.

Fazit

Die Die Hard-Filmreihe besteht aus fünf, inhaltlich kaum zusammenhängenden Teilen. Sie ist zwischen den Jahren 1988 und 2013 entstanden. Hauptrolle spielt immer Bruce Willis alias John McClane. Inhaltlich bietet sie von den Schauplätzen und den Stories her Abwechslung, aber wenig Tiefgang. Der ist auch nicht unbedingt für eine Actionfilmreihe zu erwarten, allerdings wäre eine gewisse Charakterentwicklung von John McClane wirklich spannend gewesen. Immerhin darf die Filmfigur altern und wird nicht krampfhaft wie John Rambo jung gehalten. Alle Filme haben hinsichtlich Cast und Darstellung von POC und Frauenrollen Schwierigkeiten, wobei dabei der erste Film erstaunlicherweise noch vergleichsweise gut abschneidet und die Filmreihe diesbezüglich leider koninuierlich abbaut, statt in der Moderne anzukommen. Gleiches gilt für Diversität.

Die Actionszenen sind passabel bis gut, wirkliche Kracher sind sie nicht, da kaum eine Hauptfigur wirklich gefühlt echt unter Druck gerät, sondern nach absolvierter Szene den Schauplatz wechselt.

Die Filmreihe ist somit leider wirklich langsam aber sicher über die Jahre gestorben. Teil 1 wird diesen Niedergang als traditioneller Weihnachtszeitfilm überdauern können, den Rest kann man sich mit niedriger Erwartungshaltung mal ansehen, muss man aber nicht.

Habt ihr die Die-Hard-Filme gesehen? Wie ergeht es euch heute damit? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren! 🙂

Als nächstes habe ich mir die Mission: impossible-Filmreihe (Teile 1-6) vorgenommen. Ich habe hier einen ganz klaren Gewinner und auch Verlierer. 🙂