Gaming

Star Wars: The Old Republic – Ist die Macht noch mit dem Spiel?

Im Dezember 2011 veröffentlichte Electronic Arts das MMORPG Star Wars: The Old Republic, nach Star Wars Galaxies das zweite MMORPG im Star-Wars-Universum. Kurz nach Veröffentlichung wurde auch eine Free-to-Play-Variante ergänzt und die macht es bis heute möglich, unverbindlich in das Spiel hineinzuschnuppern. Genau das habe ich gemacht und mich als junger Jedi ins galaktische Abenteuer gestürzt. Die vielen Jahre auf dem Spielebuckel kann die Graphik nicht ganz verheimlichen, wie schon gleich zu Beginn ersichtlich wird. Kann SWTOR trotzdem noch überzeugen, ist die Macht noch mit dem Spiel oder ist der Star-Wars-Zauber erloschen?

Inhaltsangabe

  • Der Einstieg
  • Die Charaktererschaffung
  • Das Inhaltsangebot
  • Das Kampfsystem
  • Fazit

Der Einstieg

Bist 900 Jahre, wirst aussehen du nicht gut.

Meister Yoda

So alt wie Jedimeister Yoda ist das Spiel noch nicht, und in den elf Jahren ist das Spiel durchaus gut gealtert. Es ist denkbar einfach, sich ins Old-Republic-Spielgeschehen zu stürzen. Mit knapp 50 GB beansprucht SWTOR durchaus einen gewissen Teil der heimischen Festplatte und das Herunterladen macht nur Spaß, wenn der Hyperantrieb der Internetverbindung funktioniert. Das ist allerdings nur eine einmalige Hürde und fällt daher nicht wirklich ins Gewicht. Vorweggenommen: Mit einem halbwegs aktuellen Durchschnitts-Gaming-PC wie meinem (ich hab da wirklich nichts Besonderes) gibt es auch mit hohen Graphikeinstellungen keinerlei Schwierigkeiten. Als Online-Spiel ist es nicht verwunderlich, dass zwingend ein Account erstellt werden muss. Erfreulich ist jedoch, dass keine Zahlungsinformationen hinterlegt werden müssen. Free-to-play ist hier wirklich free-to-play. Ist die Installation und Accounterstellung abgeschlossen, kann die Reise beginnen.

Die Charaktererschaffung

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie …

Intro der Star-Wars-Filme

Jede Reise in einem Rollenspiel, sei es online oder offline, beginnt immer mit der Charaktererschaffung. Hier wählt man zunächst einen Server und insbesondere entweder „Das Sith-Imperium“ oder „Die Galaktische Republik“. Für meinen Playtest habe ich mich für die Republik entschieden (ja, ich bin schwach geworden und wollte einfach mal ein Jedi sein 🙂 ) Danach wählt man eine Rasse wie beispielsweise Cathar, Twi’lek, Zabrak oder Mensch und dazu je nach gewählter Seite eine Klasse, die hier stimmungsvoll als Herkunftsgeschichte wie beispielsweise Jedi-Ritter*in oder Sith-Krieger*in bezeichnet wird. Dazu kommt noch die Wahl eines Stils wie Wächter*in oder Hüter*in, was den Spielstil bzw. die Funktion in einer Gruppe festlegt. Bei den Rassen stößt man in der Gratisversion auf eine erste kleine Barriere, da nicht alle möglichen Rassen wählbar sind. Die Spielfigur kann noch hinsichtlich des Aussehens personalisiert werden und schon kann es ins Abenteuer gehen.

Das Inhaltsangebot

„Viel zu lernen du noch hast.“

Meister Yoda

Es beginnt klassisch in einem tutorialartigen Startgebiet (wir erinnern uns, das Spiel ist elf Jahre alt), um sich mit der Steuerung und Grundfunktionen vertraut zu machen. Mit dem Jedi-Hintergrund bedeutet das beispielsweise, zunächst einmal ein eigenes Lichtschwert zu erlangen. Schon von Anfang an wird deutlich, dass Star Wars: The Old Republik stark storygetrieben ist. Es ist eines der wenigen Spiele mit voller Synchonisation, alle Dialoge sind vollständig vertont, was ein großer Pluspunkt ist. Die Hauptmission treibt die Klassenstory voran, zahlreiche Nebenmissionen laden dazu ein, kleinere Inhalte und Themen des jeweiligen Gebiets kennenzulernen.

SWTOR ist in klar definierte Gebiete unterteilt, in denen man sich missionsgeführt vorarbeitet. Jedes bietet eine eigene Umgebung wie eine Miene, einen Stützpunkt oder Wildnis. Während der ersten Spielstunden wird schnell klar, dass hier wirklich viel Inhalt für die Gratisversion verfügbar ist. Immer wieder stößt man auf ausschließlich sanfte Bezahlschranken wie XP-Boost, mehr Stauraum, Zugang zum spielinternen Nachrichtensystem oder Erwerb eines Fortbewegungsmittels. Es locken also durchaus interessante Annehmlichkeiten, wenn man sich für ein Bezahlmodell entscheidet. Notwendig ist das allerdings wirklich nicht, SWTOR ist gut auch so spielbar.

Eher zu merken ist die wahrscheinlich deutlich geschrumpfte Spieler*innenanzahl. Über weite Teile habe ich nur wenige andere Spieler*innen gesehen und viele Location wirkten überdimensioniert und leer. Auch zahlreiche Gegner*innen und NPC kamen gegen das Einsamkeitsgefühl nicht an. Allerdings wird man aber auch nicht zum Gruppenspiel genötigt (immerhin ist es immer noch ein MMORP), sondern auch im Alleingang kann man gut voranschreiten und die Geschichte erleben. Ganz allein ist man jedoch nicht, denn es gibt immer die Möglichkeit, sich treue NPC-Gefährt*innen an die Seite zu holen, denen man eine Rolle im Gefecht zuweisen (z. B. Tank, heilen) und sie sogar losschicken kann, gefundenen Loot zu verkaufen.

SWTOR bietet wirklich viel Inhalt. Allein die Klassenquests abzuschließen wird reichlich Zeit in Anspruch nehmen. Ich habe knapp dreißig Stunden gespielt und bin noch längst nicht am Ende meiner Jedi-Story. Hinzu kommen zahlreiche Nebenmissionen, von täglichen Herausforderungen und Aktionen ganz zu schweigen. Bass erstaunt war ich, dass ab einem gewissen Punkt sogar spannende Weltraumkämpfe möglich sind, die eine weitere völlig neue Dimension eröffnen und erfreuliche Abwechslung bieten. Neben dem ganzen Missionsstress darf man sich ein Eigenheim gönnen und kann hier nach Lust und Laune (oder je nach gefundem Loot bzw. Creditvermögen) sein Zuhause einrichten. Schnell wurde mir klar, dass SWTOR für sehr viele Stunden Spielspaß und Unterhaltung bietet. Auf stumpfen Grind bin ich noch nicht gestoßen, sondern formschön durch den Verlauf der Geschichte von einem Gebiet zum nächsten geführt worden.

Die Struktur mit den Gebieten hat mich allerdings auch ein wenig von der Welt abgekapselt. Ein Open-World-Feeling kam bei mir nie auf, auch wenn es zahlreiche Reisemöglichkeiten für hin und her gibt und Missionsziele in unterschiedliche Richtungen gehen. Etwas gerailroaded habe ich mich schon gefühlt, wenn auch auf formschöne Weise. Entschädigt wird man durch spannende Gesprächsoptionen, in denen man auch als aufrichtiger Jedi der Republik sich doch der dunklen Seite der Macht annähern könnte. Gelegentlich sind sogar schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, bei denen ich deutlich ins Nachdenken gekommen bin – großartig!

Graphisch kann SWTOR nicht mit aktuellen Möglichkeiten mithalten, was natürlich wenig verwunderlich ist und ich auch gar nicht erwartet habe. Für das Alter kommt das Spiel erstaunlich hübsch daher und wirkt rund und stimmig. Zusammen mit der Synchronisation und den Missionen hat SWTOR durchaus intensives Star-Wars-Feeling erzeugt. Auch die Soundeffekte sitzen tadellos und das markante Brummen des Lichtschwerts ist einfach herrlich.

Das Kampfsystem

„Du kannst nicht gewinnen, Darth. Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger werden, als du dir auch nur entfernt vorstellen kannst.“

Obi-Wan Kenobi

Hier stößt man auf den altbekannten Stil der MMORPGs in ihrem Ursprung: Anpassbare Aktionsleisten wie schon bei World of Warcraft beinhalten die mit steigendem Level stetig wachsende Anzahl an Moves, die im Kampf eingesetzt werden können. Die Spielfigur bietet hier ein passendes Bewegungsmuster und in meinem Fall wird der Kampf mit dem Lichtschwert sehr filmgetreu wiedergegeben. Es gibt gewöhnliche Gegner*innen, aber auch Mini-Bosse, die etwas herausfordernder sind. Oder besser gesagt sein sollten: Das gesamte Kämpfen kam mir durchwegs zu leicht vor. Ich konnte immer ohne große Sorge voranschreiten und mich in Kämpfe stürzen, richtig in Bedrängnis kam ich nie. Das hat es ab einem gewissen Punkt auch überflüssig gemacht, die Kampffähigkeiten taktisch einzusetzen, denn auch hier war keine Raffinesse meinerseits notwendig, um selbst einen Bosskampf zu bestehen. Ich vermute mal, dass hier keine große Bremswirkung im Voranschreiten im Spiel entstehen soll, da sich die geschrumpfter Spieler*innenschaft sicherlich hauptsächlich im Endgame tummelt.

Und dennoch: Das Kämpfen war bald fad, eher lästig, weil jegliche Spannung fehlt. Es ist wirklich angenehm, das Spiel auch solo spielen zu können, aber ohne Nervenkitzel fehlt der Thrill und auch das Erfolgsgefühl. Ich habe den Eindruck, fast schon blind und blauäugig durch das Spiel stolpern zu können, ohne dass mir etwas passiert. Womöglich war das zu den Anfangszeiten des Spieles anders und hat eine Entschärfung erfahren. Schade, denn gerade etwas mehr Anstrengung, Überlegung und Furcht vor dem Tod hätte sehr gut zu der durchdachten Story gepasst. So wird immer von großer Gefahr etc. gesprochen und ich weiß, dass das zu keinem Zeitpunkt spürbar wird.

Fazit

„Möge die Macht mit dir sein.“

Abschiedsgruß der Jedi

Der Einstieg in Star Wars: The Old Republic fällt nach der Installation des beachtlichen Spielpakets denkbar leicht. Mit einem generierten Account kann man wirklich for free ins Spiel einsteigen und reichlich Content erleben. Die Charaktererschaffung geht gut von der Hand und bietet in der Gratisversion eine ausreichende Auswahl an Möglichkeiten. Graphisch kann das elf Jahre alte SWTOR natürlich nicht mit aktuellen Titeln mithalten, kommt aber immer noch erfreulich ansehnlich daher. Zusammen mit den gelungenen Soundeffekten und vollständigen Synchronisation erzeugt das Spiel mühelos echtes Star-Wars-Feeling. Das Spielerlebnis ist stark storygetrieben und lotst den Spieler / die Spielerin von einem klar abgegrenzten Gebiet zum nächsten. Open-World-Feeling entsteht hierbei nicht, sondern eher der Eindruck eines wenn auch formschönen Railroadings. Die Gebiete fügen sich thematisch gut in das Star-Wars-Universium ein und bieten Abwechslung.

Spannungsfrei sind leider die Kämpfe, die so gut wie kein Geschick oder taktische Raffinesse erfordern. Eine gewisse Beliebigkeit hinsichtlich der erlangten Fähigkeiten stellt sich ein, da es beinahe egal ist, wie man sie anwendet. Dadurch spielt sich SWTOR jedoch problemlos solo sehr gut und zwingt nicht in die Gruppensuche. Das inhaltliche Angebot ist enorm und bietet Spielspaß für viele Stunden. Sich allein mit den Klassenstories zu befassen bietet reichlich Content. Bezahlbarrieren sind sanft gestaltet worden und keine echten Blocker. Sie sollen eher zu mehr Bequemlichkeit annimieren und runden das Spiel ab. SWTOR ist alles andere als überlaufen, oft sieht man andere Spieler*innen nur vereinzelt, da sich die eingeschworene Spieler*innenschaft vermutlich im Endgame tummelt. Viele Locations wirken dadurch leer und überdimensioniert.

Als Free-to-play-Titel kann ich Star Wars: The Old Republic für alle Star-Wars-Fans wirklich empfehlen, die nichts gegen das Spielen eines MMORPG im Alleingang haben.

Das Star-Wars-Universum ist reichlich mit tollen Geschichten angewachsen. Dieser Beitrag ist mit freundlicher Zusammenarbeit mit Audible entstanden. Schaut doch mal dort vorbei und entdeckt das Star-Wars-Audioversum mit tollen Hörspielen und Hörbüchern!

Kennt ihr Star Wars: The Old Republic? Wart ihr mal dort im Star-Wars-Universum unterwegs? Sagt es mir gern in den Kommentaren! 🙂

STAR WARS © & ™ Lucasfilm Ltd. All rights reserved. BioWare and the BioWare logo are trademarks of EA International (Studio and Publishing) Ltd. EA and the EA logo are trademarks of Electronic Arts Inc. All other trademarks are the property of their respective owners.

Die Bilder sind Screenshots von mir.

Tabletop Gaming

Turn up the scale: X-Wing Epic Game

Das Star Wars-Universium zählt sicherlich zu den bekanntesten Science-Fiction-Settings weltweit. Ursprünglich als Standalone-Film angedacht kam „Star Wars“ 1977 in die Kinos – und löste ein Phänomen aus, welches bis heute ungemindert anhält. Abseits zahlreicher Filme, Bücher und Serien gibt es auch unzählige Spiele, die im Star Wars-Universum verortet sind. 2012 kam das X-Wing Miniaturenspiel auf den deutschen Markt und in den Folgejahren vergrößerten zahlreiche Erweiterungen das Kaufangebot und die heimische Flotte. Das X-Wing Miniaturenspiel im Allgemeinen vorzustellen, würde einen eigenen Blogbeitrag erfordern, daher möchte ich jetzt auf einen speziellen Spielmodus eingehen, den ich endlich einmal ausprobieren konnte: das Epic Game.

X-Wing Epic Game (1)
Eine imperiale Sturm-Korvette und Corellianische Korvette stehen sich mit Begleitschiffen gegenüber.

 

Im Gegensatz zu den normalen 100 Kommandopunkten, mit denen eine Fliegerstaffel zusammengestellt und ausgerüstet werden kann, gibt es für ein Epic Game satte 300 Punkte Spielraum. Das klingt viel und ist es auch, wenn man die 100-Punkte-Spiele kennt und gewöhnt ist. Das Epic Game zielt auf den Einsatz der Schiffe mit Kategorie „riesig“ ab, z. B. die Imperiale Sturm-Korvette und die Corelleanische Korvette. Beide Schiffe haben Basiskosten von bereits 100 Punkten und können noch jede Menge Ausrüstung erhalten …

Die riesigen Schiffe sind wie die normalen und großen Schiffe äußerst detailiert, voll bemalt und passen von der Größe her gut ins Gesamtbild. Sie sind ein echter Eye Catcher und lösen eine gewisse Euphorie aus, damit über die Spielmatte zu gleiten. Die Spielfläche muss bei einem Epic Game übrigens deutlich größer sein (120×120 cm) als beim regulären Spiel (90×90 cm). Wer denkt, dass die riesigen Schiffe langsam sind, der irrt … Der Wendekreis ist jedoch unangenehm hoch, und damit sie wenigstens eine Chance haben, braucht es mehr Platz. Neben dem größeren Spielplan, den man sich zulegen sollte (es ist einfach stimmungsmäßig der Hammer, auf einem Weltraumhintergrund herumzufliegen), sind die riesigen Schiffe spürbar teurer, als die regulären Flieger.

Die riesigen Schiffe bringen ein paar Sonderregeln mit sich, wie beispielsweise die Ressource „Energie“ mit der bestimmte Effekte ausgelöst oder Waffen bedient werden können. Auch haben riesige Schiffe eine eigene Bewegungsschablone mit cleverem Platzierungsprinzip, um sowohl Kurven als auch straight forward Flüge schnell und plausibel abbilden zu können. Hinzu kommt ein Feuerreichweitenmaßstab von 5 (statt 3), da manche Effekte und Waffen der riesigen Schiffe eine größere Reichweite besitzen. Mit den neuen Regeln kam ich gut zurecht, auch das Anwenden der speziellen Manöverschablone ist keine Schwierigkeit. Größere Herausforderung ist angesichts der zahlreichen Waffen, Mannschaften, Piloten, Titel etc. im Eifer des Gefechts nichts zu vergessen. 😉

X-Wing Epic Game (4)
Während die übrigen Schiffe bereits in Feuergefechte verwickelt sind, haben sich die Korvetten bislang verhalten angenähert.

Auch was die Spielzeit anbelangt, muss man größer denken. Eine Partie mit 100 Kommandopunkten kann in ca. 60 bis 90 Minuten entschieden sein, ein Epic Game dauert sicherlich doppelt so lange. Gerade die riesigen Schiffe können einiges einstecken (und austeilen), bis ein solches besiegt ist, dauert es. Spannend hierbei ist, dass Bug und Heck getrennt voneinander betrachtet werden und auch ausfallen können. Dann ist das Schiff zwar deutlich angeschlagen, aber noch nicht besiegt … Ein einzelnes kleines Schiff kann einem riesigen Schiff kaum gefährlich werden und risikiert viel im Anflug. Hier wurde gut abgebildet, wie stark beispielsweise die Korvetten sind.

Die Flottenverbände reduzieren sich womöglich schnell und übrig bleiben die riesigen Schiffe, die es dann untereinander austragen. Das könnte schnell zur schnöden Würfelorgie verkommen. Auch die erhöhte Spielzeit (nicht zu vergessen der Auf- und Abbau) macht das Epic Game nicht gerade zum Gelegenheitsspielmodus. Das war auch der Grund, weshalb es geradezu unverschämt lange gedauert hat, bis unsere Korvetten es endlich einmal aus dem Hangar geschafft haben.

Fazit

Im Spielmodus Epic Game des X-Wing Miniaturenspiels treten Flotten mit einer Kommandopunktegröße von bis 300 gegeneinander an. Hier ist es möglich, die Schiffe der Kategorie „riesig“ verwenden zu können, was aber kein Muss ist. Für ein Epic Game wird eine größere Spielfläche, sowie deutlich mehr Zeit benötigt. Werden riesige Schiffe verwendet, kommen Sonderregeln hinzu, die sich jedoch als unkompliziert und flüssig spielbar präsentieren. Insgesamt spiegelt sowohl die Größe, als auch die Feuerkraft der riesigen Schiffe ihre Funktion und Position im Star Wars-Universium sehr gut wider. Es besteht die Gefahr, dass sich zwei große Schiffe in einem großen Gefecht in Form einer Würfelorgie abschließend bekämpfen, wenn die restlichen Flottenmitglieder bereits besiegt worden sind.

Mir hat mein erstes Epic Game trotz kleiner Ecken und Kanten viel Spaß gemacht. Die riesigen Schiffe sind rein optisch einfach klasse und bringen das Spiel auf eine ganz neue Ebene. Für eine endgültige Meinung müsste ich weitere Spiele absolvieren, aber vorerst gibt es ein thumps up. 🙂