Tabletop Gaming

Gespielt: Trickerion & Root

Neben Tabletop-RPG spiele ich auch sehr gerne diverse Brett- bzw. Kartenspiele aller Art. Neben bekannten Spielen setze ich mich gern auch an einen Tisch mit einem für mich neuen Spiel. In den folgenden zwei Spielen geht es um Zauberei und die Herrschaft in einem Wald. Was kommt auf mich zu? Würde ich es nochmal spielen oder sogar selber kaufen?

Trickerion

Trickerion ist bei APE Games erschienen und auf der Seite des Verlags gibt es etliche Infos zu dem Spiel (in Englisch, das Spiel ist auch auf Deutsch erhältlich). Die SpielerInnen übernehmen die Rolle von Zauberkünstlern, die mit ihren Auführungen um die Gunst des Publikums buhlen. Dafür müssen die Tricks erlernt, die notwendigen Materialien besorgt und zu guter Letzt auch die Aufführung vorbereitet werden. Trickerion ist ein Worker-Placement-Spiel mit durchaus zwei Stunden Spieldauer (zu viert) und kann das Ambiente gut einfangen und abbilden. Man spielt zwar gegeneinander, allerdings eher im Wettlauf, als direkte Einflussnahme. Lediglich beim Setzen der Gehilfen (Worker) kann man sich aktiv blockieren, ebenso was die Plätze bei den Theatervorführungen anbelangt, wobei das eher weniger kompetitiv wirkt. Würfel sind nur an einer Stelle im Spiel und legen das für diese Runde zur Verfügung stehende Angebot fest, daher ist Trickerion wenig Glückgesteuert, sondern verlangt Planung und Strategie. Verschiedene Zauberschulen wie Mechanik oder Illusion erhöhen den Wiederspielwert.

Insgesamt hat mich Trickerion gut unterhalten, schön ist auch die geringe Downtime in den Runden, weshalb ich es durchaus wieder spielen würde.

Trickerion The Nerd Inn

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Root

Dieses Spiel ist bei Leder Games erschienen und auch hier gibt es etliche Infos auf der Seite des Publishers. Bei Root versuchen die SpielerInnen als eine der verfügbaren Rassen (Katzen, Vögel, etc.) die Herrschaft über einen Wald zu erlangen. Die Rassen spielen sich asymmetisch, was zur Folge hat, dass alle Spielmechaniken beim ersten Spielen erklärt werden müssen, auch um zu verstehen, was die anderen können, was ein spürbarer Zeitfresser ist und sich kaum alles als Root-Neuling merken lässt. Root ist stark kompetitiv angelegt, was jedoch genau dieses Wissen erfordert, um erfolgreich zu sein.

Das Spielmaterial weiß hinsichlich Artwork und Design zu gefallen, insbesondere die hölzernen Spielfiguren heben sich voneinander ab und sind schön anzusehen. Die Spielmechanik kann nicht einheitlich verglichen werden, da sie wie erwähnt stets unterschiedlich ist. Ich hatte die Eyrie Dynasty, mit der ich ehrlich gesagt überhaupt nicht glücklich war. Hier war die Vorgabe jede Runde mindestens eine Handlungskarte für eine Aktion festzulegen, und diese Aktionsreihenfolge musste zwangsläufig abgearbeitet werden. War dies an einem Punkt nicht mehr möglich, kam es zum Zusammenbruch der Nation und ein neuer Herrscher musste gewählt werden. Das konnte ich zwar erstaunlich lange verhindern, allerdings emfand ich den wachsenden „vorprogrammierten“ Ablauf meiner Aktionen als ziemlich fremdgesteuert und chaotisch. Spontaner Entscheidungsfreiraum wie beispielsweise beim Vagabunden hätte mir sehr viel mehr Spaß gemacht, glaube ich.

Dementsprechend war mein Spielerlebnis eher getrübt, was aber auch daran lag, dass ich generell ein Faible für kooperative Spiele habe. 😊 Root ist sicherlich noch einen Versuch mit einer anderen Rasse wert, aber zu meinen Lieblingsspielen wird es wohl nicht gehören.

Root The Nerd Inn

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Kennt ihr Trickerion oder Root? Wie ist eure Erfahrung damit?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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