PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #3: Gemeinschaft

Rollenspielsessions leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine kleine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert. In der ersten Herausforderung ging es um Geheimnisse, in der zweiten um Überraschung.

Die dritte PnP-Challenge hat nun die Gemeinschaft zum Thema.

Für SpielerInnen

Du bist Teil einer bunt zusammengewürfelten Abenteurergruppe, die womöglich sogar Gegensätze wie beispielsweise Paladin und Hexenmeister oder Zwerg und Elb beinhaltet. Sicherlich zieht ihr an einem Strang und stellt euch denselben Aufgaben, aber dennoch gibt es vielleicht gelegentlich Reibereien. Oder betretenes Schweigen? Nieder mit den trennenden Mauern!

Nimm dir an einem Spielabend vor, deine Gefährten/Gefährtinnen (dich eingeschlossen) näher zusammenzubringen. Ihr verbringt einen Abend in einer Taverne? Habe ein einfaches Würfelspiel parat, welches ihr tatsächlich am Spieltisch spielen könnt. Es gilt ein Nachtlager in der Wildnis aufzuschlagen? Organisiere kleine Gruppen, die zusammenhelfen, um Feuerholz und Nahrung zu sammeln oder das Camp einrichten. Gibt es Waffen zu pflegen? Maultiere zu versorgen? Was auch immer es ist, versuche dich als unauffällige/r Organisator/in, so dass nie jemand etwas alleine tut, und notorische Streithähne Gemeinsamkeiten finden. Rückt die Gruppe näher zusammen? Woran merkst du es?

Für SpielleiterInnen

Jeder deiner SC hat besondere Fähigkeiten und ist ein/e Spezialist/in in einem bestimmten Gebiet. Die Kriegerin beherrscht das Schwertfechten, der Waldläufer bewegt sich sicher durch die Wildnis und die Zauberin kann mit ihrer magischen Kraft atemberaubende Dinge vollbringen. Der Angriff von finsteren Wegelagerern oder mordlustigen Bestien lässt die SC Seite an Seite kämpfen, um der Gefahr zu trotzen. Hier arbeitet die Gruppe (zumindest meist) sofort intensiv zusammen, aber muss das nur im Angesicht des Kampfes sein? Überlege dir passend zu deinem aktuellen Abenteuer / deiner aktuellen Kampagne einige Situationen, die kein Kampf sind, aber die die SC als Gruppe bewerkstelligen müssen.

Die Brücke über den breiten Fluss ist wider Erwarten eingestützt: Wie kann man dennoch auf die andere Seite gelangen? Ein Fuhrwerk hat einen Radbruch erlitten und die Wagenlenkerin ist verzweifelt. Sie hat ein Ersatzrad, aber ohne Hilfe etlicher Hände wird sie es nicht wechseln können. Es gilt ein zerrissenes Pergament wieder zusammenzusetzen? Bereite es vor, sodass die SpielerInnen wirklich am Tisch die Köpfe zusammenstecken und es zusammenpuzzeln können. Ein altes Segelboot ist der letzte Ausweg, und in aller Eile müssen die SC unterschiedliche Aufgaben und Funktionen übernehmen, um das Gefährt wieder flott zu machen, um zu entkommen.

Was auch immer deine SC tun, lass sie entweder nach einigen Mühen einen grandiosen Erfolg erleben, oder, bei einem erwürfelten Fehlschlag, eine urkomische Einlage, die vielleicht doch noch gerade so gut ausgeht. Belohne die Gruppe mit Schicksalspunkten, Inspiration, oder dergleichen!

Wie ist es euch mit dieser rollenspielerischen Herausforderung ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Lust auf mehr? Hier geht es zu den PnP-Challenges Geheimnisse & Überraschung!

Rollenspiel

Reingeblättert: Baldur’s Gate – Descent into Avernus

Welcome to Baldur’s Gate, a city of ambition, corruption and murder. You’ve just started your adventuring career, but already find yourself ambroiled in a plot that sprawls from the shadows of Baldur’s Gate to the front lines of the Blood War!
– Klappentext –

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Buchcover

Baldur’s Gate: Descent into Avernus ist eine Dungeons & Dragons – Kampagne und am 17.09.2019 erschienen. Das Werk ist sowohl als Printversion (Hardcover) wie auch Digital Content auf D&D-Beyond erhältlich. Ausgelegt ist es für eine neue Gruppe AbenteurerInnen, beginnt somit bei Stufe 1 und geht bis Stufe 13. Als benötigte Zusatzwerke aus der 5. Regeledition werden das Player’s Handbook, Monster Manual und der Dungeon Master Guide genannt.

Do you have what it takes to turn infernal war machines and nefarious contracts against the archdevil Zariel and her diabolical legions? Can you find your way home savely when pitted against the infinite evils of the Nine Hells?
– Klappentext –

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Illustration Baldur’s Gate

Das hier soll ein einfacher „Reingeblättert-Ersteindruck“ sein, um abschätzen zu können, ob sich ein genauerer Blick oder gar Kauf lohnt. Es bleibt daher spoilerfrei, weiter unten gibt es allerdings eine DM-only-Section, in der ich zumindest auf den Einstieg ins Abenteuer eingehe und es gibt auch Einblicke ins Buch.

Lohnt sich also der Kauf des Werkes ganz grundsätzlich,
oder ist es seinen Preis nicht wert?

Die Aufmachung

Ich habe mir die englischsprachige Printausgabe gekauft und die kann sich sehen lassen. Der Hardcoverband ist tadellos verarbeitet und verspricht, anhaltender Nutzung stand zu halten. Das Coverbild, abgebildet ist Archdevil Zariel, erstreckt sich auch auf die Hälfte der Buchrückseite, wo ein formschöner Wechsel vom Hochglanzdruck zu einem Schwarzbereich stattfindet, der sich vom Material her auch anders anfasst. Hier ist in erster Linie der oben zitierte Klappentext zu lesen. Der rein äußere Eindruck ist damit ausgezeichnet und lädt zum Lesen ein.

Auch beim Innenleben bleibt die hohe Qualität bestehen. Die Buchseiten fassen sich angenehm an und besitzen eine gute Stabilität. Das gewählte Papier stellt den Text klar und gut lesbar dar. Farbkontraste wie dunkelrot (Überschriften) oder gelb (Textboxen mit Werten von Personen & Gegnern) kommen schön zur Geltung. Das Textlayout ist tadellos, manchmal wären etwas mehr Absätze funktional gewesen. Es gibt etliche, sehr gelungene Bilder zum Text, denen manchmal sogar großzügigerweise eine Doppelseite spendiert wird. Für die Dungeons gibt es praktische und auch schön anzuschauende Übersichtskarten, mit denen der/die DM die SC hindurch führen kann.

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Illustration des Blood War

Es gibt sowohl eine ausführliche Kapitelübersicht am Anfang und einen Anhang mit  reichlich Informationen über Baldur’s Gate, Magic Items, Monster, Infernal War Machines und mehr. Als Teil des Anhangs gibt es eine große, heraustrennbare und vollfarbige Karte zweier wichtiger Örtlichkeiten zur Verwendung im Spiel. Neben der Pflicht geht das Werk mit einem Pronunciation Guide und Story Concept Art auch die Kür. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es neben einer Zusammenfassung auch einen Flowchart, der die einzelnen Etappen des Kapitels nochmal auf den Punkt zusammenfasst und übersichtlich darstellt. Auch mit den ergänzenden Inhalten zur Story kann das Werk punkten und macht generell hinsichtlich einer angenehmen Vorbereitung der Inhalte für die Spielleitung einen guten Eindruck.

Fazit

Was die Geschichte als solche zu bieten hat, bleibt abzuwarten bzw. auszuprobieren, ebenso, ob sich das Kampagnenbuch auch in der Anwendung am Spieltisch als praktisch erweist. Insgesamt überzeugen mich die Qualität und Aufmachung des Buches sehr. Zusammen mit dem vorliegenden Umfang, der für viele Stunden Spielinhalt bieten wird, scheint der Preis (49,95 $) gerechtfertigt zu sein.

Es gibt reichlich Verweise zu den o.g. Zusatzpublikationen, um dort Dinge wie z. B. Werte eines Bandits nachzulesen. Sicherlich ist daher Baldur’s Gate: Descent into Avernus auch als Digital Content in D&D-Beyond interessant, wo diese dann nur einen Klick entfernt sind – vorausgesetzt, man besitzt die anderen Werke auch digital.

„Watch your step in the shadows. Watch your back in the light. Win a prize beyond your wildest dreams or disappear into forgotten history. Every day your life is on the line. Every day you could become a legend. Welcome to Baldur’s Gate.“
– Baldur’s Gate today, p. 160 –

Klingt Baldur’s Gate: Descent into Avernus für euch interessant?
Habt ihr Lust, es zu spielen? Schreibt mir gerne dazu in den Kommentaren! 😀

 

Die Fotographien stammen von mir, die Bildrechte der Motive liegen natürlich beim jeweiligen Urheber. DUNGEONS & DRAGONS und Baldur’s Gate: Descent into Avernus (c) 2019 Wizard of the Coast; https://dnd.wizards.com/

 

+++ DM only beyond this point! 😉 +++

 

Weiterlesen „Reingeblättert: Baldur’s Gate – Descent into Avernus“

PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #2: Überraschung

Rollenspielsessions leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine kleine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert. Nachdem es in der ersten PnP-Challenge um Geheimnisse ging, lautet das Thema der PnP-Challenge #2 Überraschung.

Für SpielerInnen

Mittlerweile kennen man deinen SC in der Gruppe recht gut. Ihr seid schon einige Zeit zusammen unterwegs, habt diverse Gefahren überstanden und Herausforderungen gemeistert. Deine Art, dich auszudrücken, ist ebenso vertraut, wie deine typischen Verhaltensweisen – bis heute!

Entscheide dich an einem Spielabend dafür, deine Spielfigur gelegentlich etwas völlig Unerwartetes tun oder sagen zu lassen, insbesondere mit Bezug auf deine Gefährten/Gefährtinnen. War Bier dein Lieblingsgetränk, lehnst du es heute voller Überzeugung und wortreich ab. Bist du sonst sehr redselig, gibst du dich verschlossen und einsilbig (oder umgekehrt). Hast du sonst ein eher forsches, gebieterisches Auftreten, erlebt man dich heute zurückhaltend und einfühlsam (oder umgekehrt).

Verkehre einfach ein oder zwei der sonst so typischen Dinge für deinen SC ins Gegenteil, und zwar so lange, bis es wirklich aktiv aufgefallen ist. Gibt es eine Erklärung für dein Verhalten? Oder hast du es vielleicht sogar selber gar nicht bemerkt?

Für SpielleiterInnen

Wenn für die SC alles weitestgehend vorhersehbar läuft, mag das zwar vordergründig angenehm sein, gleichzeitig ist aber auch furchtbar langweilig. Sobald unerwartete Dinge gesehen, wird es spannend und weckt die Aufmerksamkeit der SpielerInnen. Überrasche deine SpielerInnen, und du wirst in aufgeregt-neugierige Gesichter blicken: Was passiert denn jetzt?! Wie geht es weiter? Sobald sich deine Gruppe auf den Weg zu einer konkreten Örtlichkeit oder Person macht, lass sie etwas völlig anderes finden – auch wenn die dafür erforderliche Probe eigentlich ein klarer Erfolg war!

Statt dem Tempel stehen sie plötzlich vor einem eigentlich verlassenen, aber jetzt von mittellosen Leuten bewohnten Haus. Nach anfänglicher Zurückhaltung und Skepsis wird die Gruppe möglicherweise hineingebeten und können vielleicht sogar eine wichtige, abenteuerrelevante Information erhalten, mit der sie nicht gerechnet haben (beispielsweise eine wichtige Warnung, hilfreiche Wegbeschreibung oder einen relevanten Hinweis). Merke dir einen NPC, mit dem die Gruppe gut zurecht kam, und arrangiere einige Spielsessions später unter anderen Umständen eine erneute Begegnung  – die Überraschung und (hoffentlich) Freude wird groß sein.

Oder die SC stoßen auf der Suche in der Wildnis nach einem Einsiedler mit wichtigen Informationen zufällig auf eine uralte heilige Stätte (ein Versammlungsort, Grabhügel oder Ritualort eines längst vergessenen Glaubens an fremde Götter?). Lass sie den Ort erkunden, den Sense of Wonder erleben und tiefer in deine Welt eintauchen. Wenn es etwas gibt, was ihnen zukünftig in deinem Abenteuer hilfreich sein könnte, lass sie es dort finden!

Das sind natürlich nur zwei Beispiele – verwende etwas, was für deine Gruppe und dich funktioniert.

 

Wie ist es euch mit der rollenspielerischen Herausforderung Nummer 2 ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Lust auf mehr? Hier geht es zur PnP-Challenge #1: Geheimnisse

PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #1: Geheimnisse

Rollenspielsitzungen leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine kleine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert. Wir fangen harmlos und fast schon klassisch an: die PnP-Challenge #1 dreht sich um Geheimnisse.

Für SpielerInnen

Du trägst eine lange gehütete Sache aus deiner Vergangenheit mit dir herum. War es eine katastrophale Fehlentscheidung? Warst du reich und hast alles Gold verprasst? Hast du jemanden bitter enttäuscht? Was auch immer es war, du kannst und willst es nicht mehr länger unausgesprochen lassen.

Suche dir eine andere Spielfigur aus deiner Gruppe, der du dich anvertrauen möchtest – allerdings nur ihr! Keiner der anderen soll zunächst (InGame) mitbekommen, was du zu erzählen hast. Verpflichte deinen Gesprächspartner / deine Gesprächspartnerin zum Stillschweigen (vielleicht für eine verlockende Gegenleistung?) und gestalte es so, dass die anderen Grund haben, eine Weile misstrauisch zu sein …

Für SpielleiterInnen

Wähle einen NPC wie beispielsweise einen Wirt / eine Wirtin oder HändlerIn, der offenkundig etwas verbirgt und zunächst krampfhaft versucht, der Enttarnung zu entgehen. Hat der Wirt / die Wirtin etwa eine „Leiche im Keller“? Bietet der Händler / die Händlerin womöglich hinter dem Thresen verbotene, aber hochinteressante Schmuggelware an? Stelle die Gruppe nach der Entdeckung vor die Entscheidung: Helfen sie beim Vertuschen einer Straftat? Erwerben sie gern die verbotenen Waren? Oder melden sie ihren Fund der Obrigkeit und der NPC wird mit großem Aufsehen verhaftet? So oder so, was sind die Folgen für die Gruppe?

Wie ist es euch mit dieser rollenspielerischen Herausforderung ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Erfolgreich gemeistert? Wie wäre es mit der 2. PnP-Challenge „Überraschung“? 🙂

Rollenspiel

RPG-Blog-O-Quest #48: Planung

Die September-RPG-Blog-O-Quest wird von Timberwere ausgerichtet und setzt sich mit dem Thema Planung auseinander. Hier sind die Fragen und meine Antworten dazu:rpg-boq-logo

1. Wie ausführlich planst du deine Charaktere, bevor du sie das erste Mal in einer Runde spielst?

Da decke ich das ganze Spektrum ab: Mal plane ich sie hinsichtlich ihrer Hintergrundgeschichte und aktuellen Verhaltensweisen sehr ausführlich, dann aber ein anderes Mal auch wenig bis sogar gar nicht (frisch aus dem Generator ins Abenteuer 🙂 ). Werden dann bestimmte Dinge für den Background benötigt, entwickele ich die on the fly. Die Charakterentwicklung plane ich so gut wie nie, da warte ich ab, was sich im Rahmen des Spiels ergibt.

Für Schreibprojekte plane ich die Protagonisten im Vorfeld sehr ausführlich – und weiche dann zuverlässig beim Schreiben davon wieder ab. Oft muss ich dann die Charakterstory wieder anpassen, weil sie sich stellenweise deutlich geändert hat und mir das dann so besser gefällt.

2. Wie hältst du es im Spiel – Unternehmungen wie z. Heists oder Shadowruns ausführlich planen oder spontan passieren lassen?

Ich bin hier ein Freund der „vorbereiteten Improvisation“ geworden. Zu bestimmten Punkten mache ich mir im Vorfeld Gedanken wie mögliche Gegner, NPC, Locations und einen groben Handlungsablauf, detailliert wird es jedoch nicht. Dadurch bleibt es flexibel, um auf Geschehnisse und Ideen während des Spieles eingehen zu können. Völlig frei habe ich auch schon improvisiert, mag das aber nicht so. In Gedanken die Story weiterzuentwickeln hält mich davon ab, auf Ambiente oder beispielsweise Spielfigurgeschichten einzugehen. Wenn die Richtung mit bestimmten Eckpunkten steht, bleibt Zeit für das „darum herum.“

Romane und Geschichten plane ich eigentlich sehr genau, d. h. die Story im Ganzen, dann auch einzelne Kapitel. Aber ich hatte letztes Jahr eine Idee für eine Sci-Fi-Story im Kopf und habe hier gegen meine Gewohnheit einfach darauf losgeschrieben – und das hat erstaunlich gut funktioniert! Als einziges Konzept zu dem Roman (es ist als Kurzroman angelegt) gibt es ein DIN-A4-Blatt mit ein paar handschriftlichen Notizen. Es fehlt noch das letzte Drittel und natürlich diverse Überarbeitungsgänge, aber das Projekt wurde nach hinten verschoben … 😉

3. Planst du manchmal zwischen den Spielrunden, was dein Charakter in der nächsten Session sagen oder tun möchte? Und klappt das dann so, wie du dir es ausgemalt hast?

Das mache ich selten, habe ich aber sogar erst vor gar nicht so langer Zeit gemacht. Ich hatte das Problem, dass mein Eldritch Knight (D&D 5e) bei seinem letzten Kampf etwas blass ausgesehen hat. Also habe ich mir überlegt, wie ich seine Fähigkeiten im nächsten Kampf besser einsetzen kann und wie ich das auch InGame kommuniziere. Das hat gut geklappt. Eine andere Sache wollte ich rein storymäßig mit unserer Schurkin noch aufgreifen, aber dann konnte die Spielerin an diesem Termin nicht. Schade, das wäre eine tolle Szene geworden (glaube ich … 🙂 )

4. Was war die Aktion mit der längsten oder der kürzesten Vorausplanung, die du je im Spiel erlebt hast, und wie ist sie gelaufen?

Also ich kann mich schon erinnern, dass mal mehrstündig debattiert wurde, wie weiter in einem Abenteuer vorgegangen werden soll. Details weiß ich nicht mehr, aber es war gerade für die Spielleiterin dann echt zäh. Am kürzesten war ein Kampf mit Orks, in dem mein Eldritch Knight zusammen mit der Schurkin einen Gegner angreifen wollte und eifrig vorangestürmt ist – leider waren die Orks gemäß Initative vor der Schurkin dran, die allein stehend zurückgelassen worden war. Das war dann etwas knapp für sie …

5. Hast du ein Beispiel dafür, wie in einer deiner Runden eine Vorausplanung komplett in ihr Gegenteil umgeschlagen ist?

Das gab es bestimmt, aber mir fällt nichts mehr hierzu ein. Sicherlich war es ein derart furchtbares traumatisches Desaster, dass ich es komplett verdrängt habe …

Bzlg. Schriftstellerei habe ich ein betrübliches, noch halbwegs aktuelles Beispiel: Meinen dritten Roman der Wulferan-Reihe hatte ich ausführlich geplant, vorbereitet und auch schon einen Großteil geschrieben, bis ich mir eingestehen musste, dass es so nicht funktioniert. Ich hatte kein gutes Gefühl mehr bei der Story und hatte nicht mehr den Eindruck, dass sie funktioniert. Also habe ich das Manuskript beerdigt. RIP 😦

Bonusfrage: Wie detailliert planst du deine Runden vor, was deren RL-Umfeld betrifft (also alles, was nicht direkt mit dem Spiel selber zu tun hat)?

Als Host des Spielabends bemühe ich mich um ein angenehmes Ambiente. Aufgeräumt und sauber sollte es sein, Getränke, Tassen/Krüge etc. schon bereitstehen, Musik vorbereitet etc. Ich schätze so etwas sehr, und daher biete ich es auch für meine SpielerInnen. 😉

Allgemein

Zwischenbericht: The Sinking City

Wir befinden uns in den 1920er Jahren und eine mysteriöse Flutwelle hat die fiktive Stadt Oakmont getroffen – zusammen mit landesweiten Horrorvisionen, die einzelne Personen heimsuchen. Zu den geplagten gehört auch Charles W. Reed, die Hauptfigur in The Sinking City, die sich auf den Weg macht, die Geschehnisse aufzuklären. Wie schon in Call of Cthulhu versucht sich The Sinking City daran, cthulhoiden Horror spiel- und erlebbar zu machen. Ist es Frogwares Game Development gelungen, oder versinkt der Spielspaß gleich mit?

The Sinking City PS4

Anmerkung: Da ich es vor meiner Sommerpause nicht schaffen werde, The Sinking City durchzuspielen, möchte ich trotzdem jetzt schon halbwegs zeitnah zum Releasedate 28.06.19 ein erstes Zwischenfazit abgeben. Später werde ich diesen Beitrag vervollständigen bzw. ergänzen.

-> 30.09.19: Ein Update ist jetzt ganz unten zu lesen

Der Start

Die Website zu The Sinking City kann sich sehen lassen: moderner Aufbau, atmosphärische Gestaltung und inhaltlich nicht überladen, sondern auf den Punkt macht Lust auf das Spiel. Auch der Trailer überzeugt – aber kann es das Spiel dann auch? Nachdem mich Call of Cthulhu sehr begeistert hat (hier ist mein Bereicht zu lesen), komme ich nicht darum herum, die Spiele zu vergleichen.

The Sinking City PS4

Der Startbildschirm verkörpert die zu erwartende düstere Stimmung und zeigt die Spielfigur Charles Reed in den Straßen von Oakmont. Vor einem neuen Spiel kann man sich mit diversen Funktionen im Spiel vertraut machen, die nicht kompliziert und leicht verständlich sind. Dieser Tutorial-Bereich ist auch jederzeit im Spiel wieder aufrufbar. Gleiches gilt für den Schwierigkeitsgrad, der erfreulicherweise zweigleisig einstellbar ist: die Detektivarbeit kann von leicht bis schwer gewählt werden, unabhängig davon ist der Kampf ebenfalls von leicht bis schwer skalierbar. Grundsätzlich ist diese Trennung eine ausgezeichnete Idee, allerdings hat das Thema Kampf leider eine ganz eigene Problematik. Doch dazu später mehr.

Nach dem Start eines neuen Spiels wird man in die Story hineinkatapultiert, trotz aller Bemühungen etwas zu forsch, wie ich es empfunden habe. Bei Call of Cthulhu wurde vor Aufbruch der Storyhook besser vermittelt und platziert, hier wird man mit nur wenig Background im einleitenden Storytelling in Oakmont an Land (alleine) gelassen. Es war grenzwertig, aber noch ok, denn schließlich soll die Stadt der Hauptschauplatz sein.

Eisiger Empfang – der erste Fall

Dafür kann der erste Fall, den man noch am Hafen in Oakmont übernimmt, mit Atmosphäre punkten. Hier bekommt man Gelegenheit, sich sowohl in die Spielmechanik, als auch in das desolate Stadtbild von Oakmont einzufinden. Zudem werden spätestens jetzt deutliche Unterschiede zu Call of Cthulhu deutlich. Dennoch haben diese ersten Schritte Begeisterung und Neugier ausgelöst auf das Folgende ausgelöst. Ist der erste Fall abgeschlossen, sonderlich kompliziert ist er nicht und eher als erweitertes Tutorial zu verstehen, wird man nun endgültig auf Oakmont losgelassen.

Oakmont: Die versinkende Stadt

Im Gegensatz zu Call of Cthulhu kann man sich ganz im Open-World-Stil frei in der Stadt Oakmont bewegen und umsehen. Das muss man auch, da nur dann Orte entdeckt werden oder Schnellreisepunkte in Form von Telefonzellen freigeschaltet werden. Call of Cthulhu verfolgt klares Railroading in der Erzählweise, The Sinking City bietet Bewegungs- und Entscheidungsfreiraum. Die Stadt Oakmont ist durch die unerklärliche Flut stark mitgenommen, war aber scheinbar auch Vorher nicht unbedingt ein Schmuckstück. Sehr oft stößt man auf überflutete Straßenbereiche, die nur mit einem passenderweise immer bereitstehenden Boot zu durchqueren sind.

Oakmont The Sinking City

Was die ersten Male noch interessante Abwechslung ist, wird schnell lästig: Die Bootsfahrten bremsen und nerven recht bald, da sie manchmal lächerlich kurz sind. Hier wäre bzgl. der Häufigkeit weniger mehr gewesen und man hätte sich auf ein oder zwei Stadtviertel als deren Besonderheit beschränken können. Insgesamt wirkt Oakmont abschnittsweise wie eine Geisterstadt: Menschenleere Straßen, unbelebte Häuser, quer stehende Autos wie nach einer Apokalypse. Dann aber so etwas wie Normalität, wie Marionetten umherlaufende Bewohner, oft stumm und ohne echte Handlung bzw. Funktion. Sie wirken nicht integriert in die Stadt, sondern notdürftig platziert, „damit es nicht so leer aussieht“. Es sieht so aus, als konnte man sich nicht recht zwischen „verlassen“ und „bewohnt“ entscheiden. Klar, eine lebendige Stadt darzustellen, ist richtig viel Programmierarbeit, aber wer einmal durch Novigraad (The Witcher III: Wild Hunt) marschiert ist, weiß, wie unfassbar gut das sein kann.

Mit etlichen Personen kann und muss man sich unterhalten, um weiterzukommen. In Call of Cthulhu war die Dialogführung nicht nur formschöner gestaltet, sondern bot noch verschiedene Vorgehensweisen (bedrohend, einfühlsam, raffiniert). Manche Fragen waren sogar erst ab einem bestimmen Fertigkeitsniveau freigeschaltet. Bei The Sinking City kann man seine Fragen bzw. Antworten nur sachlich neutral tabellarisch auswählen. Flair entwickelt sich dadurch keines. Das Voiceacting ist in der deutschen Sprache in Ordnung bis überwiegend gut. In manchen Situationen fand ich jedoch deutlich zu wenig passende Emotion in den Stimmen. (Anmerkung: Unglaublich gut ist z. B. in Wolfenstein: The New Order die deutsche Synchronstimme von der Hauptfigur B.J. Blazkowicz, gesprochen von Johannes Berenz: mehr Emotion geht nicht.)

Letztendlich kann man sich entscheiden, ob man den Hauptfall weiterverfolgen, oder sich einem der zahlreichen Nebenfälle widmen möchte.

Von Fall zu Fall

Der Hauptfall treibt wie zu erwarten ist die Hauptstory voran, um der vorherrschenden Misere auf den Grund zu gehen. Hinsichtlich den dafür notwendigen Ermittlungen kann The Sinking City mit tollen Spielmechaniken punkten. Zum Einen gibt es die „Gedankenspiele“, in denen der Spieler / die Spielerin gesammelte Fakten richtig verknüpfen muss, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, die wiederum den weiteren Weg eröffnen. Zum Anderen muss gelegentlich vorher in einem Archiv (bei der Polizei oder im Krankenhaus) gestöbert werden. Auch hier bekommt man den nächsten Schritt nicht einfach per Klick präsentiert, sondern muss anhand der vorliegenden Informationen Suchkriterien festlegen, die, wenn sie richtig gewählt wurden, neue, weiterführenden Erkenntnisse eröffnen.

Dieser Umgang mit den gefundenen Hinweisen und der weiteren Bearbeitung eben jener ist wirklich sehr gelungen, passt atmosphärisch perfekt und macht Spaß. Ein großer Pluspunkt für The Sinking City.

Ohne zahlreiche Nebenfälle würde der Open World-Stil keinen Sinn machen. Hier gibt es verschiedene Arten bzw. Gruppierungen; ich habe mir zunächst nur die „Briefe aus Oakmont“ näher angesehen. Erste kleine Challenge ist den genauen Ort zu lokalisieren, der trotz straßengenauer Beschreibung immer noch ein wenig Sucharbeit erfordert. Momentan habe ich allerdings nur wenige Nebenfälle bearbeitet, und das hat einen gravierenden Grund: das völlig verkorkste Kampfsystem.

Auf in den Tod: das Kampfsystem

Während Call of Cthulhu weitestgehend auseinandersetzungsfrei bleibt, muss in The Sinking City durchaus die Pistole oder der (Nahkampf-)Spaten gezückt werden. Und das nicht zu selten: Oakmont hat zahlreiche „Befallene Gebiete“, in denen Monster ihr Unwesen treiben. In solchen Gebieten muss zwingend gekämpft werden, dafür gibt es auch reichlich Beute zu machen. Ähnliches gilt für die Nebenfälle, die zumindest bisher immer gleich ablaufen: Haus finden, betreten, gegen die Monster kämpfen, auflösenden Hinweis mitnehmen. Die Gleichförmigkeit der Nebenfälle ist schon eine erste Enttäuschung, aber viel schwerer wirkt die Hilflosigkeit im Kampf.

Die Spielfigur kann Nah- und Fernkampfangriffe ausführen, und erst dachte ich, es liegt an meinem Skillmangel bzgl. Zielfähigkeit, aber das ist nicht das Problem. Die gesamte Steuerung ist furchtbar behäbig, man kann weder zur Seite springen, noch abwehren, sondern nur wie ein aufgescheuchtes Huhn umherlaufen oder einen ungelenken Seitschritt als Ausweichbewegung machen. Das ist nicht nur ausgesprochen frustrierend, sondern auch zum Background der Spielfigur völlig unpassend: Charles Reed war angeblich bei der Navy – davon ist nichts zu merken … Hinzu kommt, dass entweder Reed ein völliger Schwächling ist, oder die Monster Bärenkräfte haben, denn nach nur wenigen Treffern sind die Lebenspunkte auf Null. Als wäre das nicht schon unschön genug, darf man nun unangenehm lange auf den Ladebildschirm starren, bis es wieder weitergehen kann. Eine Reduzierung des Kampf-Schwierigkeitsgrads auf „leicht“ bringt so gut wie nichts.

Nachdem das Thema Kampf in The Sinking City derart prominent als aktiver Spielinhalt angeboten wird, wiegt die komplett mangelhafte Umsetzung der Spielmechanik diesbezüglich ausgesprochen schwer. Mir ist die Lust am Kämpfen in kürzester Zeit vollständig vergangen; große Lust mich mit diesem Teil des Spieles zu befassen, habe ich momentan nicht.

Looten & leveln

Ein weiterer Unterschied zwischen Call of Cthulhu und The Sinking City ist das Thema Ausrüstung. Hier darf man durchaus die Augen offenhalten, um diverse Materialien wie Stoffe, Schießpulver oder Hülsen zu finden, aus denen dann Patronen, Verbände oder Granaten gebaut werden können (erinnert ein wenig an The Last of Us). Für gelöste Fälle (und besiegte Monster) gibt es Erfahrungspunkte und Reed kann beim Stufenaufstieg mit Wissenspunkten hinsichtlich seiner Fähigkeiten verbessert werden. Die zahlreichen Nebenfälle wie auch von Monstern befallenen Gebiete würden da durchaus zum looten & leveln einladen, wenn da nicht dieses be%&#“!+enes Kampfsystem wäre …

Ein vorläufiges Fazit

In The Sinking City steuert man den Privatdetektiv Charles W. Reed in Open World-Manier durch die fiktive Stadt Oakmont. Oakmont wird von einer unerklärlichen Flut heimgesucht, die sowohl Monster, als auch schaurige Visionen an Land gebracht hat. Die Gestaltung der Stadt wirkt unentschlossen zwischen verlassen und bewohnt. Es ist nicht gelungen, Tiefe und Dynamik zu erzeugen. Sie bleibt eine optisch schöne Kulisse. Die viel zu häufig auftretenden überfluteten Straßen, die eine Bootsfahrt erzwingen, bremsen den Spielfluss.

Der Umgang mit gefundenen Hinweisen, die in „Gedankenspiele“ richtig kombiniert werden müssen, ist ebenso großartig, wie die Nachforschungsmechanik in den Archiven der Stadt. Die Dialogführung ist lediglich funktional gestaltet und verschenkt Potential. Während die Hauptstory im Hauptfall verfolgt werden kann, gibt es zahlreiche Nebenfälle mit unterschiedlichen Storyinhalten. Wie auch in den „Befallenen Gebieten“ der Stadt muss bei den Nebenfällen oft gekämpft werden, wo die zur Verfügung stehende Spielmechanik komplett versagt und frustriert. Da Kämpfe durchaus ein relevanter Spielinhalt in The Sinking City darstellt, ist dieser Minuspunkt schon fast ein k.o.-Kriterium für das sonst atmosphärisch recht gut gelungene Spiel.

Persönliche Meinung

Ich habe mich sehr auf das Spiel gefreut, und bin aus den genannten Gründen leider deutlich enttäuscht. Die Hauptstory kann mich bisher längst nicht so fesseln und abholen, wie in Call of Cthulhu, und da das Kampfsystem überhaupt nicht funktioniert, findet an dieser Stelle auch kein Ausgleich statt. Ich werde sicherlich noch weiterspielen, aber längst nicht mit der Begeisterung und in dem Tempo, wie Call of Cthulhu. Wenn ich durch bin (oder frustiert aufgebe), werde ich diesen Beitrag abschließend noch ergänzen.

Eine Kaufempfehlung kann ich nur bei einem deutlich günstigen Preis aussprechen und sehe im Vergleich Call of Cthulhu derzeit klar vorne.

Update 30.09.19

Wie ich schon unterschwellig befürchtet hatte, gab es zu viele ko-Kriterien bei dem Spiel, die mich letztendlich rausgeworfen haben. Schon von Anfang an habe ich mich nicht in die Story hineingezogen gefühlt, aber dieser Punkt wäre noch zu verschmerzen gewesen, wenn der „Open-City-Aspekt“ wirklich tadellos daherkommen würde. Stattdessen ist das Rumlaufen bisweilen eher lästig und bei den zahlreichen Nebenquests und befallenen Gebiete kommt deutlich das Kampfsystem zum Einsatz, was in meine Augen völlig verhunzt worden ist und absolut keinen Spaß macht. Nach einer längeren Unterbrechung habe ich gemerkt, dass ich so wirklich gar keine Lust mehr habe, weiterzuspielen, was kein gutes Zeichen ist. Weder die Hauptstory, noch die Location haben für mich genug Sogwirkung, kostbare Freizeitstunden zu investieren. Daher habe ich mich von dem Spiel getrennt, solange es gebraucht noch den ein oder anderen Euro einbringt. Wenn man The Sinking City mal irgendwo „gut & günstig“ mitnehmen kann, soll es recht sein, aber keinesfalls ist der volle Preis gerechtfertigt.

 

Hat dir der Bericht gefallen? Dann freue ich mich über eine kleine Unterstützung! 😀

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