Tabletop Gaming

Spielwiesn 2019 –

Da ich letztes Jahr mit großer Begeisterung bei der Spielwiesn 2018 dabei war, stand der Termin für 2019 bei mir schon lange im Kalender. Bin ich letztes Jahr noch alleine am Freitag hingegangen, waren wir dieses Jahr mit einer kompletten Spielrunde vertreten. Die Wahl fiel auf Samstag – was zunächst eine unangenehme Überraschung bereithielt. Konnte mich die Spielwiesn dennoch auch am Samstag überzeugen?

Spielwiesn2018 (1)

Samstags auf der Spielwiesn – Du bist nicht allein …

Ich habe mir ja schon gedacht, dass es voll werden würde und war folglich auf Menschenmassen und Hochbetrieb eingestellt. Aber es kam zunächst noch schlimmer: Einlassstopp. Wir kamen erst am Nachmittag an, waren ca. 14:30 Uhr vor Ort (um 10 Uhr war Beginn) und aus Brandschutzgründen musste der Einlass vorerst gestoppt werden. Die Hallen waren einfach zu voll und vor allen Eingängen bildeten sich deutliche Schlangen von Leuten, die sich auf einen Brettspielnachmittag gefreut hatten. Besonders pikant: Selbst Leute mit einem Online-Ticket durften nicht mehr hinein, Aussichten zunächst ungewiss. Das regte zusätzlichen Unmut und bei uns die Befürchtung, womöglich gar nicht mehr hineinzukommen, wenn diejenigen berechtigter Weise Vorfahrt bekämen.

Es hieß also warten und lobenswerter Weise wurden wir vor Ort gut und ausreichend informiert, wie die Lage war und wie es weiterging. So kamen wir also peu à peu hinein, was uns zwar eine Stunde Zeit gekostet hatte, aber schlussendlich war die Freude groß.

Hinein ins Gewühle?

Hinein ja, Gewühle nein! Der regulierte Einlass hatte zur Folge, dass  es sicherlich voll war, aber längst nicht derart überfüllt, dass man gar nicht mehr vorwärts kam. Somit war die Regulierung nicht nur aus der Sicht des Brandschutzes sinnvoll, sondern auch für die BesucherInnen. Dennoch kann das Einlasssystem nicht gänzlich unkommentiert bleiben, aber dazu später mehr.

Die Spielwiesn punktete wieder mit reichlich Ausstellern & Verkäufern, sowie Demo-Tischen und wirklich viel Platz zum Spielen. Die gesamte Halle Vier war mit Bänken und Tischen ausgestattet, um möglichst allen Spielbegeisterten die Gelegenheit zu geben, Spiele zu testen. Für das Spieleausleihen wurde dieses Jahr eine Pfandkarte benötigt, die man sich hoffentlich an der Kasse besorgt hatte. Damit wurden Karte gegen Spiel getauscht, und die Karte konnte am Schluss wieder an der Kasse eingelöst werden. Ein gutes System, um Diebstahl und Beschädigung vorzubeugen.

Am Catering fehlte es nicht und es gab reichlich Auswahl an Speis & Trank. Auch hier gab es kaum längere Wartezeiten – klasse!

Spielwiesn 2019 The Nerd Inn

Die Zeit verging spielend leicht

Der verzögerte Einlass hatte zwar eine Stunde von unserer Zeit geraubt, aber dennoch war mein persönliches Fazit: Ich muss generell mehr Zeit einplanen. Es war einfach viel zu kurz, um wirklich alles ausführlich zu betrachten und auch die ein oder andere Neuheit kennenzulernen. Da war ich letztes Jahr mit Freitag Mittag besser aufgestellt, sollte es nächstes Jahr Samstag werden, werde ich wohl ziemlich pünktlich vor Ort sein.

Die Zeit hat dennoch gereicht, einen guten Eindruck von der Veranstaltung zu bekommen und auch ein Spiel auszuprobieren. Auf unseren Tisch kam Kingsburg, bei dem die SpielerInnen um die Gunst des Königshofes buhlen, während sie ihre eigene Provinz ausbauen und angreifende Horden in Schach halten müssen. Wem das am besten gelingt, nennt nach fünf Runden die meisten Siegpunkte sein Eigen und gewinnt das Spiel.

Die Regeln waren überwiegend schnell erlernt und dann flüssig anzuwenden. Das Artwork war soweit stimmig und das Material funktional. Dennoch war unser übereinstimmendes Fazit, dass es sicherlich ein schönes Spiel ist, aber irgendetwas fehlt. Bei mir landet Kingsburg in der Kategorie „spiele ich gerne mit, brauche ich nicht selber“. 😉

Das Einlasssystem – Liebe Spielwiesn, wir müssen reden

Zum Abschluss kehre ich nochmal zum Anfang meines Besuches zurück, im Speziellen zur grundsätzlichen Funktionsweise des Einlasssystems. Gemeint ist hier ausdrücklich nicht der andrangbedingte Einlassstopp! Freunde haben mir drinnen erzählt, dass es selbst am Vormittag keinen eigenen Schalter für Onlineticket-BesitzerInnen gab, weswegen dann doch wieder alle die Schlange an der Kasse in die Länge getrieben haben. Hier solltet ihr euch dringend etwas überlegen, wie Onlinetickets schnell und unkompliziert gescannt werden können und diese Personen auch an ihre Spieleausleihkarte und Einlassbändchen kommen.

Zudem ist der Ärger verständlich, dass man selbst mit einem Onlineticket bei drohender Überfüllung keinen garantierten Einlass hat. Hier empfehle ich eine entsprechende Kalkulation anzusetzen und dann eben den Kartenvorverkauf konsequent zu stoppen. Der Ticketverkauf an der Tageskasse kann sich dann nach dem Ansturm richten, und wenn eben voll ist, dann hat niemand Geld umsonst ausgegeben.

Über die allgemeine Lage wäre auch eine aktive Information über die Social Media sehr hilfreich, wobei vor Ort alles getan wurde, um die Wartenden auf dem Laufenden zu halten. Generell kann ich nur empfehlen, die Social Media-Kanäle auch während der Veranstaltung mehr zu bespielen (klar, das muss irgendjemand machen, der es kann und mag 😉 ), aber es ist immer schön, wenn hier auch etwas los ist. So können auch Daheimgebliebene ein wenig teilhaben.

Honorable Mentions: Diejenigen Offiziellen, mit denen ich in Kontakt gekommen bin, waren ausnahmslos freundlich – sehr schön!

Fazit

Yay or Nay? Klares YAY! 🙂 Das Angebot und der Umfang war wieder ausgezeichnet und es ist wirklich für Groß und Klein etwas geboten. Das Sitzplatzangebot zum Spielen ist wunderbar und es ist toll, inmitten von lauter Spielebegeisterten zu sitzen und zu spielen. Das MOC empfinde ich als Veranstaltungsort sehr geeignet, über ein verbessertes Einlasssystem bzgl. Onlinetickets und Vorverkauf würden sich allerdings bestimmt einige freuen. 😉 Nächstes Jahr komme ich gerne wieder!

Spielwiesn 2019 The Nerd Inn

 

Allgemein, Tabletop Gaming

Painting Minis: DnD-Dragonborn Fighter

Nach längerer Pause habe ich mir endlich wieder Zeit genommen, eine Miniatur zu bemalen. Einige Farben sind schon ziemlich leer gewesen, und infolgedessen stark eingetrocknet. Dennoch war noch viel zu verwenden, was mich gefreut hat. Ich verwende momentan Farben sowohl von Army Painters als auch Cidadell. Nachdem ich in einer Dungeons-and-Dragons-Kampagne einen Dragonborn Fighter (Eldritch Knight) spiele, sollte nun eben jene Miniatur in Farben erstrahlen. Einen der vielen Tipps für Wenig-Bemalende wie mich habe ich beherzigt, und mich nur auf eine Miniatur konzentiert, was zur Folge hat, dass eben jene auch in absehbarer Zeit fertig wird, und man nicht viele halbbemalte Figuren herumstehen hat. Eine Frage ist mir natürlich auch noch im Kopf herumgeschwirrt: Kann ich es noch?

Ich hatte einige Zeit gebraucht, hier Fuß zu fassen – daher auch der wichtige Tipp: Niemals mit der Lieblingsminiatur mit dem Bemalen beginnen! Unbedingt ein oder zwei Übungsstücke verwenden, bei denen es nicht tragisch ist, wenn das Ergebnis noch ausbaufähig ist. 😉 Da ich eine Weile recht regelmäßig bemalt habe, bin ich schon vom Wissen und Können vorangekommen, aber war das alles noch nach einer mehrmonatigen Pause noch da? Hinzu kam, dass ich speziell für diese Miniatur etwas ausprobieren wollte, was aus dem Spiel heraus resultierend sehr stimmig ist. Aber würde ich es auch umsetzen können? Oder ist das Ergebnis eher bescheiden?

Step 1

Die ersten Schritte bestanden aus aufkleben der Miniatur auf die Base. In dem Miniaturenpack waren zwei Dragonborn-Figuren enthalten, ich habe zwar gleich beide „erstbehandelt“, mich dann aber beim Bemalen auf eine konzentriert. Rechts oben sieht man die aufgeklebten Miniaturen, deren Base auch schon mit etwas Geröll ergänzt wurden, damit eine kleine Landschaft entsteht. Das muss vor dem Grundieren passieren.

Dragonborn DnD The Nerd Inn Dungeons&Dragons

Die beiden unteren Bilder zeigen die ersten Bemalschritte. Die Base kam ganz zum Schluss dran und habe ich erst mal ignoriert. Große Kaufempfehlung ist ein Painting Handle, in dem man die Miniatur nicht nur stabil einspannen, sondern auch wunderbar in der Hand drehen und wenden kann, wie man es braucht.

Step 2

Die Bilder links oden und unten zeigen die Ausgangssituation, nach rechts sind schon mehrere Sachen passiert. Es kam eine zweite Farbschicht drauf und es wurde natürlich vervollständigt, wo noch Lücken waren. Bei dem Kilt habe ich mich noch für einen Farbwechsel entschieden, da ich doch eher dunkle Farben für diese Figur passender fand. Zweiter, sehr wichtiger Schritt war …

Miniaturen D&D Dungeons and Dragons The Nerd Inn

… Quickshade aufzutragen. Es ist wirklich das Wundermittel, was Schattierung und Tiefe generiert. Der Effekt ist enorm und ich staune wirklich jedes Mal. Wichtig: Auftragen und trocknen lassen, erst dann sieht man die ganze Wirkung. Ich stelle gerade fest, dass ich etwas fotographierfaul war: Ebenfalls schon geschehen ist das highlighten. Hier werden nach dem Quickshade ausgewählte Details mit passender Farbe wieder aufgehellt, um sie so zu betonen. Es kommt auf meinen Bildern leider nicht so gut rüber, und das ist auch etwas, wo ich noch Verbesserungspotenzial habe. Unten rechts am Bein kann man erkennen, was ich meine. Aber ich hatte ja noch etwas Spezielles vor, und hatte echt Sorge, mir mangels Erfahrung die ganze Miniatur zu versauen.

Step 3:

Den Abschluss bildet die Base, wobei ich es hier relativ einfach hatte. Es gab noch etwas Farbe für die Steine, um einen Kontrast zu erzeugen, dann ebenfalls reichlich Quickshade. Kämpfe sind brutal und blutig, und was ich daher wollte, waren Blutspritzer, wie sie in einem Gefecht entstehen können. Gesehen hatte ich phänomenale Ergebnisse bei Warhammer Space Marines, aber hier bewegten sich die Bemalenden auf einem ganz anderen Level. Kann ich es trotzdem?

D&D Dragonborn Fighter The Nerd Inn

Es bleibt nichts anderes, als es einfach zu probieren, nur so kann man lernen. Also habe ich einen etwas breiteren Pinsel mit roter Farbe getränkt und dann durch scharfes Abstreifen einen Spritzeffekt erzeugt. Nach einigen Versuchen auf Papier ging es mit Herzklopfen an die Miniatur. Im ersten Moment war ich danach hin und hergerissen. Sieht das wirklich gut aus? Oder hätte ich es nicht lieber lassen sollen? Es war zu spät, jetzt blieb es so. Nach der Trocknenphase war ich dann doch überzeugt, dass es gut ist und mir gefällt. Es ist sicherlich nicht perfekt, aber das Ergebnis sieht durchaus realistisch aus.

Jetzt konnte ich die Miniatur versiegeln, damit sie anfassbar wird und die Farbe nicht mehr abgeht. Vorsicht bei der Anwendung von Sealer und dem anschließenden Trocknen! Hier kann man sich stundenlange Arbeit innerhalb von Sekunden zunichte machen, wie ich aus leidvoller Erfahrung sagen kann.

Abschließend bekam die Base noch ein Gesteinsgras, welches selbstkleben und somit supereinfach anzubringen ist, aber eine große Wirkung auf die gesamte Optik hat.

Jetzt ist „Jindaar“, mein Dragonborn Eldritch Knight bereit für die nächsten Schlachten! 🙂

Bemalt ihr Miniaturen? Wie geht es euch damit? Schreibt es mir gerne in den Kommentaren.

 

PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #5: Epic Battle!

Rollenspielsessions leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert.

In der vierten Herausforderung für euer Rollenspiel ging es um Friedfertigkeit, bei der Auseinandersetzungen vermieden werden sollten. Manchmal mag dies nicht gelingen und kommt die Zeit der Waffen und Zaubersprüche. Macht mit der fünften PnP-Challenge aus einem Kampf einen Epic Battle!

Für SpielerInnen

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Aus dem Gebüsch ist eine Horde Orks mit gezückten Säbeln gesprungen, oder schaurige Skelette mit schartigen Schwerten in ihren Knochenhänden haben sich erhoben und attackieren deine Gruppe und dich. Nun heißt es kämpfen, um zu überleben, und  erlernte Tricks und Fähigkeiten abzurufen. Und vielleicht wird es trotzdem knapp …

Nimm dir bei einer der nächsten Kampf-Encounter vor, dich nicht nur auf das schlichte Benennen und Auswürfeln der Moves deiner Spielfigur zu beschränken, sondern größer und emotionaler zu denken. Schildere kurz und knapp, wie sich deine Spielfigur fühlt. Empfindet sie Angst? Entschlossenheit? Tapferkeit? Wie äußert sich das? Lass sie fluchen, wenn sie getroffen wird, oder einen Schrei ausstoßen, wenn ein Gefährte / eine Gefährtin verletzt wird. Eile ihm / ihr zu Hilfe und nimm dabei vielleicht sogar ein eigenes Risiko in Kauf. Beschreibe deine Angriffe, deine Reaktionen, deine (kurzen!) Gdankenimpulse. Ist der Kampf keine schnöde Würfelei mehr, sondern ein Stück weit ein Epic Battle?

Für SpielleiterInnen

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Wenn es heißt „Roll Initiative!“ (oder vergleichbares, je nach System), ist das der Startschuss für einen Combat Encounter. Die SC sehen sich einer Gruppe Gegner gegenüber oder haben einen eigenen Angriff gestartet. Beide Seiten stehen sich Auge in Auge gegenüber und die SC können nicht nur die Anzahl ihre Kontrahenden bestimmen, sondern sie auch womöglich ein wenig hinsichtlich Handlungsmöglichkeiten einschätzen. Der Schlagabtausch beginnt, bis eine Seite unterliegt, flieht oder aufgibt. Gewinnen die SC früh die Oberhand, ist ein Kampf zwar noch actionreich, aber wenig spannend. Werden die SC hingegen gleich zu Beginn mit zu vielen und/oder zu starken Gegnern konfrontiert, vergeht der Spaß schnell, weil es nur mit Glück schaffbar scheint. Was tun? Präsentiere zunächst eine vermeintlich gut machbare Kampfbegegnung, aber baue eine Eskalationsstufe ein!

Plane für einen Combat Encounter einen zusätzlichen Gegner (gegebenenfalls eine kleine Gruppe) mit ein, die erst später in das Geschehen eintritt. Fühlt sich die Gruppe so, als hätte sie die Lage im Griff, ist es Zeit, die Situation zu verschärfen und noch einmal ins Wanken zu bringen. Kämpft die Gruppe beispielsweise gerade gegen Untote auf einem ehemaligen Schlachtfeld, könnte sich an einem Punkt plötzlich ein weitaus größeres untotes Scheusal aus dem Boden zwängen und in den Kampf eingreifen. Oder aus den umliegenden Gräbern brechen weitere Skelette hervor und schließen die Lücken in den Reihen der Gegner.

Vielleicht stößt noch eine dritte Partei zu dem Kampf hinzu und es bleibt zunächst unklar, zu wem sie überhaupt hält. In jedem Fall soll eine Verschärfung der Kampfsituation bewirken, dass die SC noch etwas mehr Anstrengung aufbringen müssen, womöglich all ihre Fertigkeiten ins Spiel bringen müssen, um doch noch siegreich zu sein. Diese Kämpfe sind jene, an die man sich erinnern wird – echte Epic Battle.

Wichtig: Die bevorstehende Eskalation unbedingt mit vagen Vorzeichen andeuten! Kommt es völlig aus dem Nichts, wirkt es wie spielleiterische Willkür, das hat niemand gern. Also könnten sich düstere Wolken in rasender Geschwindigkeit über den Kämpfenden zusammenbrauen, Erdstöße immer deutlicher werden oder das Donnern von Hufen kommt beständig näher. Das kündigt eine weitere Bedrohung an und baut bereits zuvor Spannung auf. Ist es euch gelungen, einen Kampf eurer Wahl dadurch noch einmal hinsichtlich Dramatik nach oben zu schrauben?

Wie ist es euch mit dieser rollenspielerischen Herausforderung ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Bisherige PnP-Challenges:

#1: Geheimnisse (der Klassiker)

#2: Überraschung (Ein Hoch auf Unbekanntes)

#3: Gemeinschaft (Nieder mit den trennenden Mauern!)

#4: Friedfertigkeit (Schwerter zu Pflugscharen)

 

(Alle Bilder von pixarbay.com)
PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #4: Friedfertigkeit

Rollenspielsessions leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert.

Nach Geheimnissen, Überraschungen und der Gemeinschaft handelt die vierte PnP-Challenge von Friedfertigkeit.

Für SpielerInnen

Du bist ein versierter Kämpfer / eine versierte Kämpferin und beherrscht den Umgang mit deiner Waffe. Viele Übungsstunden haben dir gezeigt, wie du Attacken führst, Angriffe abwehrst und Schwachstellen beim Gegner aufspürst. Oder das Leben auf der Straße hat dich hart gemacht und du weißt eine Waffe zu führen, um Widersacher in die Flucht zu schlagen. Möglicherweise ist auch die Wildnis dein Zuhause, und du kannst deinen Bogen nicht nur zur Jagd, sondern auch zum Kampf einsetzen. Letztendlich wird jeder SC in irgendeiner Form kämpfen können, sei es mit Waffen oder Magieeinsatz. Aber muss das wirklich immer sein?

Nehme dir vor, bei einer nächsten Bedrohung, die in einen Kampf münden könnte, alles daran zu setzen, ein Gefecht zu vermeiden. Möglicherweise kann mit den Wegelagerern verhandelt und Blutvergießen vermieden werden. Oder ein wildes Tier besänftigt oder verscheucht werden, ohne es töten zu müssen. Und vielleicht kann der listige Dämon sogar selber mit geschickten Worten getäuscht und hinters Licht geführt werden. Sei kreativ! Improvisiere! Ist es dir gelungen, einen Kampf zu verhindern?

Für SpielleiterInnen

Ins Abenteuer zu ziehen ist bekanntermaßen gefährlich und wer auf Reisen geht, ist selten unbewaffnet. Manchmal besitzen die SC sogar besondere, liebgewonnene Waffen, die ihnen schon in so mancher Schlacht treue Dienste geleistet haben. In der Fremde wird kaum ein SC einen Schritt vermeintlich wehrlos tun wollen. Oder?

Überlege dir passend zu deinem Abenteuer / deiner Kampagne eine klar definierte Örtlichkeit wie ein Landgasthaus, Dorf oder Stadtviertel, in der deine SC eine Rast einlegen oder sich aus anderen Gründen aufhalten müssen. Hier gilt jedoch: Waffen verboten. Alle Waffen sind eingangs abzugeben und werden bei Verlassen wieder ausgehändigt. Generiere dann ein latentes (aber eigentlich unbegründetes) Unwohlsein bei den SC, um sie zu testen …

In einem Landgasthaus könnte ein Gast von einer Räuberbande erzählen, die in der Gegend ihr Unwesen treibt. Just in dem Moment fliegt die Tür auf, und eine Gruppe verwegener Gestalten tritt ein – die sich jedoch nach einem Schreckmoment als Söldner der Königin entpuppen. Oder beunruhigendes Wolfsgeheul umspielt das Dorf und die Kreaturen huschen sogar zwischen den Häusern umher, schnuppern neugierig an Türen und Fenstern. In dem besagten Stadtviertel geraten zwei Personengruppen auf einem Marktplatz aneinander und die SC werden mit hineingezogen. Erst droht es zu eskalieren, dann aber wird der Konflikt in einem harmlosen Kräftemessen gelöst, bei dem sich die SC auch beteiligen können.

Wie reagieren deine SpielerInnen auf die Situation? Vielleicht lernen sie ihre SC dadurch von einer bis dato neuen, unbekannten Seite kennen.

Wie ist es euch mit dieser rollenspielerischen Herausforderung ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Bisherige PnP-Challenges:

#1: Geheimnisse (der Klassiker)

#2: Überraschung (Ein Hoch auf Unbekanntes)

#3: Gemeinschaft (Nieder mit den trennenden Mauern!)

Rollenspiel

RPG-Blog-O-Quest #49: Erotik

Die ursprünglich von Greifenklaue und Würfelheld ins Leben gerufene Aktion kann mittlerweile auf 49 unterschiedlichster Themen Rund um das rpg-boq-logoHobby Rollenspiel zurückblicken. Die 49. RPG-Blog-O-Quest für Oktober stammt von Gloria (Nerd-Gedanken) und ist ein heißes Eisen: Erotik. Hier sind die Fragen und meine Antworten dazu.

1. Rollenspiel-Publikationen mit Sonderregeln für körperliche Liebe, Erotik und artverwandte Themen wie beispielsweise „Wege der Vereinigung“ für das System „Das Schwarze Auge“ finde ich ___________________, weil ________________ .

… sehr seltsam, weil ich staune, dass es offenbar Spielrunden gibt, die diesem Thema derart viel Zeit und Inhalt beimessen, dass sie sogar gerne eigene und explizite Regeln dafür verwenden. Die Ankündigung und Veröffentlichung von „Wege der Vereinigung“ (DSA) hat damals eine ziemlich kontroverse Diskussion über die Sinnhaftigkeit dessen losgetreten und gezeigt, wie polarisierend das Thema ist. Spielregelbände zu diesem Thema kaufe ich nicht.

2. Besuche im Puff, Stripclub oder in Tempeln von Gottheiten mit Schwerpunkt körperlicher Freuden sind für manche Tischrunden oder Spielumfelder völlig normal, für andere undenkbar. Was haltet ihr davon?

Tja, nun äh … Sagen wir mal so: Es hat ja auch mal einen jugendlichen Kilian gegeben, dessen Spielfiguren damals zugegebenermaßen tatsächlich gern mal solche Örtlichkeiten aufgesucht haben (das pupertäre „Ich geh mal rein, da sind die nackt, gnihihi“). Immerhin war es nicht grundsätzlich, sondern wenigstens passend zur Spielfigur. Explizit ist es allerdings nie geworden (der Götter sei Dank! Da hätte ich mich sonst heute geschämt) und schon sehr lange ist das kein Thema mehr. Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wie ich als Spieler bzw. DM reagieren würde, wenn das jetzt plötzlich jemand tun würde (interessanterweise gibt es in meinem Rollenspielumfeld nämlich niemanden, der in diese Richtung schlägt).

Wenn es zur aktuellen Story passt, weil beispielsweise die Spur in zwielichtige Kreise führt, kann ein Bordell oder Stripclub durchaus eine plausible Location sein. Dann aber sehe ich sie eher als Kulisse der Story, nicht Hauptattraktion.

3. Der erotischste NPC, der/die mir in meiner ganzen Spielkarriere bisher begegnet ist, war _________ und ist mir wegen ______ besonders im Gedächtnis geblieben.

Kann ich ehrlich gesagt nicht benennen. Entweder habe ich es mir nicht gemerkt, oder schon lange als unwichtig eingestuft und daher vergessen.

4. Fähigkeiten wie „Verführen“ bemessen die Geschicklichkeit eurer Charaktere, ihnen einen NPC durch erotisches Geplänkel gewogen zu machen. Wie nutzt ihr diese am Spieltisch – wird gewürfelt, ausgespielt oder eine andere Option?

Als langjähriger, früherer DSA-Spieler kann ich mich an das Talent „Betören“ erinnern, welches durchaus öfter zum Einsatz kam. Allerdings haben wir es auch als Variante und Option für „Überreden“ verwendet (je nach Situation). Sicherlich wurde es in meinem jungen Jahren auch zu anderen Zwecken gegenüber NPC angewendet, wobei weiterführende Beschreibungen bei Erfolgt ebenfalls nie explizit und ausschweifend wurden, sondern eher sinnlich und bei Andeutungen blieben. Das fand ich damals völlig ok und ich kann glaube ich gerade meine Frage in Antwort 2 beantworten: So würde ich es heute handhaben.

Gegenüber einem SC würde ich übrigens nie eine „Betören“-Probe zulassen; bei Erfolg muss (!) dann der eine SC sich auf Erotik mit dem anderen SC einlassen? So funktioniert das für mich nicht und das würde ich rigoros als DM unterbinden. Wenn zwei SpielerInnen freiwillig Spaß daran haben, hier untereinander eine persönliche/erotische Note einzubringen, dann wäre das etwas anderes, wenn es wie vieles anderes auch dezent und eine Bereicherung bleibt, und nicht andauernd die „Screentime“ an sich reißt.

5. Im LARP gibt es dagegen seit Jahren entsprechende Regeln, in anderen RPG-Umgebungen hat sich das aber längst nicht so weit verbreitet: Wie geht ihr mit dem Thema „sexualisierte Gewalt“ im Rollenspiel um?

Damit bin ich glücklicherweise noch nie im Rollenspiel konfrontiert worden und würde es weder als Spieler, noch als DM in irgendeiner Form dulden. Auch beispielsweise NPC von einer Vergewaltigung berichten zu lassen, ist grenzwertig – Triggergefahr! Insbesondere bei unbekannten MitspielerInnen, aber auch bei Freunden weiß man nicht unbedingt, ob das nicht bei jemandem etwas auslösen könnte. Braucht es wirklich solche Inhalte an einem Spieltisch? Wenn ihr mich fragt: nein.

Das ganze Thema „Erotik“ ist auch für die Anwendung der X-Card gut geeignet, da hier jeder seine ganz eigenen Grenzen hat und somit signalisieren kann, wann es einfach zu viel wird.

PnP-Challenge, Rollenspiel

PnP-Challenge #3: Gemeinschaft

Rollenspielsessions leben nicht nur vom laufenden Abenteuer oder der voranschreitenden Kampagne, sondern auch von verschiedenen kleinen Dingen und Begebenheiten, die abseits der Haupthandlung stattfinden. Mit der PnP-Challenge möchte ich euch Anregungen für euer Spiel geben, mit denen ihr neben den üblichen Encountern eine kleine ganz persönliche Mini-Sidequest für eure Spielfigur bzw. für euch als SpielleiterIn habt. Das Ziel ist eine schöne, stimmungsvolle oder auch packende, dramatische Szene zu generieren, die in den Spielfluss passt und euer Spiel nicht stört, sondern bereichert. In der ersten Herausforderung ging es um Geheimnisse, in der zweiten um Überraschung.

Die dritte PnP-Challenge hat nun die Gemeinschaft zum Thema.

Für SpielerInnen

Du bist Teil einer bunt zusammengewürfelten Abenteurergruppe, die womöglich sogar Gegensätze wie beispielsweise Paladin und Hexenmeister oder Zwerg und Elb beinhaltet. Sicherlich zieht ihr an einem Strang und stellt euch denselben Aufgaben, aber dennoch gibt es vielleicht gelegentlich Reibereien. Oder betretenes Schweigen? Nieder mit den trennenden Mauern!

Nimm dir an einem Spielabend vor, deine Gefährten/Gefährtinnen (dich eingeschlossen) näher zusammenzubringen. Ihr verbringt einen Abend in einer Taverne? Habe ein einfaches Würfelspiel parat, welches ihr tatsächlich am Spieltisch spielen könnt. Es gilt ein Nachtlager in der Wildnis aufzuschlagen? Organisiere kleine Gruppen, die zusammenhelfen, um Feuerholz und Nahrung zu sammeln oder das Camp einrichten. Gibt es Waffen zu pflegen? Maultiere zu versorgen? Was auch immer es ist, versuche dich als unauffällige/r Organisator/in, so dass nie jemand etwas alleine tut, und notorische Streithähne Gemeinsamkeiten finden. Rückt die Gruppe näher zusammen? Woran merkst du es?

Für SpielleiterInnen

Jeder deiner SC hat besondere Fähigkeiten und ist ein/e Spezialist/in in einem bestimmten Gebiet. Die Kriegerin beherrscht das Schwertfechten, der Waldläufer bewegt sich sicher durch die Wildnis und die Zauberin kann mit ihrer magischen Kraft atemberaubende Dinge vollbringen. Der Angriff von finsteren Wegelagerern oder mordlustigen Bestien lässt die SC Seite an Seite kämpfen, um der Gefahr zu trotzen. Hier arbeitet die Gruppe (zumindest meist) sofort intensiv zusammen, aber muss das nur im Angesicht des Kampfes sein? Überlege dir passend zu deinem aktuellen Abenteuer / deiner aktuellen Kampagne einige Situationen, die kein Kampf sind, aber die die SC als Gruppe bewerkstelligen müssen.

Die Brücke über den breiten Fluss ist wider Erwarten eingestützt: Wie kann man dennoch auf die andere Seite gelangen? Ein Fuhrwerk hat einen Radbruch erlitten und die Wagenlenkerin ist verzweifelt. Sie hat ein Ersatzrad, aber ohne Hilfe etlicher Hände wird sie es nicht wechseln können. Es gilt ein zerrissenes Pergament wieder zusammenzusetzen? Bereite es vor, sodass die SpielerInnen wirklich am Tisch die Köpfe zusammenstecken und es zusammenpuzzeln können. Ein altes Segelboot ist der letzte Ausweg, und in aller Eile müssen die SC unterschiedliche Aufgaben und Funktionen übernehmen, um das Gefährt wieder flott zu machen, um zu entkommen.

Was auch immer deine SC tun, lass sie entweder nach einigen Mühen einen grandiosen Erfolg erleben, oder, bei einem erwürfelten Fehlschlag, eine urkomische Einlage, die vielleicht doch noch gerade so gut ausgeht. Belohne die Gruppe mit Schicksalspunkten, Inspiration, oder dergleichen!

Wie ist es euch mit dieser rollenspielerischen Herausforderung ergangen? Hat es gut funktioniert? Oder ging es völlig unerwartet aus? Schreibt es mir gerne, ich bin gespannt! #PnPChallenge

Lust auf mehr? Hier geht es zu den PnP-Challenges Geheimnisse & Überraschung!

Rollenspiel

Reingeblättert: Baldur’s Gate – Descent into Avernus

Welcome to Baldur’s Gate, a city of ambition, corruption and murder. You’ve just started your adventuring career, but already find yourself ambroiled in a plot that sprawls from the shadows of Baldur’s Gate to the front lines of the Blood War!
– Klappentext –

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Buchcover

Baldur’s Gate: Descent into Avernus ist eine Dungeons & Dragons – Kampagne und am 17.09.2019 erschienen. Das Werk ist sowohl als Printversion (Hardcover) wie auch Digital Content auf D&D-Beyond erhältlich. Ausgelegt ist es für eine neue Gruppe AbenteurerInnen, beginnt somit bei Stufe 1 und geht bis Stufe 13. Als benötigte Zusatzwerke aus der 5. Regeledition werden das Player’s Handbook, Monster Manual und der Dungeon Master Guide genannt.

Do you have what it takes to turn infernal war machines and nefarious contracts against the archdevil Zariel and her diabolical legions? Can you find your way home savely when pitted against the infinite evils of the Nine Hells?
– Klappentext –

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Illustration Baldur’s Gate

Das hier soll ein einfacher „Reingeblättert-Ersteindruck“ sein, um abschätzen zu können, ob sich ein genauerer Blick oder gar Kauf lohnt. Es bleibt daher spoilerfrei, weiter unten gibt es allerdings eine DM-only-Section, in der ich zumindest auf den Einstieg ins Abenteuer eingehe und es gibt auch Einblicke ins Buch.

Lohnt sich also der Kauf des Werkes ganz grundsätzlich,
oder ist es seinen Preis nicht wert?

Die Aufmachung

Ich habe mir die englischsprachige Printausgabe gekauft und die kann sich sehen lassen. Der Hardcoverband ist tadellos verarbeitet und verspricht, anhaltender Nutzung stand zu halten. Das Coverbild, abgebildet ist Archdevil Zariel, erstreckt sich auch auf die Hälfte der Buchrückseite, wo ein formschöner Wechsel vom Hochglanzdruck zu einem Schwarzbereich stattfindet, der sich vom Material her auch anders anfasst. Hier ist in erster Linie der oben zitierte Klappentext zu lesen. Der rein äußere Eindruck ist damit ausgezeichnet und lädt zum Lesen ein.

Auch beim Innenleben bleibt die hohe Qualität bestehen. Die Buchseiten fassen sich angenehm an und besitzen eine gute Stabilität. Das gewählte Papier stellt den Text klar und gut lesbar dar. Farbkontraste wie dunkelrot (Überschriften) oder gelb (Textboxen mit Werten von Personen & Gegnern) kommen schön zur Geltung. Das Textlayout ist tadellos, manchmal wären etwas mehr Absätze funktional gewesen. Es gibt etliche, sehr gelungene Bilder zum Text, denen manchmal sogar großzügigerweise eine Doppelseite spendiert wird. Für die Dungeons gibt es praktische und auch schön anzuschauende Übersichtskarten, mit denen der/die DM die SC hindurch führen kann.

Descent Into Avernus / Dungeons & Dragons / The Nerd Inn
Illustration des Blood War

Es gibt sowohl eine ausführliche Kapitelübersicht am Anfang und einen Anhang mit  reichlich Informationen über Baldur’s Gate, Magic Items, Monster, Infernal War Machines und mehr. Als Teil des Anhangs gibt es eine große, heraustrennbare und vollfarbige Karte zweier wichtiger Örtlichkeiten zur Verwendung im Spiel. Neben der Pflicht geht das Werk mit einem Pronunciation Guide und Story Concept Art auch die Kür. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es neben einer Zusammenfassung auch einen Flowchart, der die einzelnen Etappen des Kapitels nochmal auf den Punkt zusammenfasst und übersichtlich darstellt. Auch mit den ergänzenden Inhalten zur Story kann das Werk punkten und macht generell hinsichtlich einer angenehmen Vorbereitung der Inhalte für die Spielleitung einen guten Eindruck.

Fazit

Was die Geschichte als solche zu bieten hat, bleibt abzuwarten bzw. auszuprobieren, ebenso, ob sich das Kampagnenbuch auch in der Anwendung am Spieltisch als praktisch erweist. Insgesamt überzeugen mich die Qualität und Aufmachung des Buches sehr. Zusammen mit dem vorliegenden Umfang, der für viele Stunden Spielinhalt bieten wird, scheint der Preis (49,95 $) gerechtfertigt zu sein.

Es gibt reichlich Verweise zu den o.g. Zusatzpublikationen, um dort Dinge wie z. B. Werte eines Bandits nachzulesen. Sicherlich ist daher Baldur’s Gate: Descent into Avernus auch als Digital Content in D&D-Beyond interessant, wo diese dann nur einen Klick entfernt sind – vorausgesetzt, man besitzt die anderen Werke auch digital.

„Watch your step in the shadows. Watch your back in the light. Win a prize beyond your wildest dreams or disappear into forgotten history. Every day your life is on the line. Every day you could become a legend. Welcome to Baldur’s Gate.“
– Baldur’s Gate today, p. 160 –

Klingt Baldur’s Gate: Descent into Avernus für euch interessant?
Habt ihr Lust, es zu spielen? Schreibt mir gerne dazu in den Kommentaren! 😀

 

Die Fotographien stammen von mir, die Bildrechte der Motive liegen natürlich beim jeweiligen Urheber. DUNGEONS & DRAGONS und Baldur’s Gate: Descent into Avernus (c) 2019 Wizard of the Coast; https://dnd.wizards.com/

 

+++ DM only beyond this point! 😉 +++

 

Weiterlesen „Reingeblättert: Baldur’s Gate – Descent into Avernus“